Zu „Battlefield 2042“ wurden die ersten Tests veröffentlicht, die offenbar allesamt auf der PC-Version basieren. Diese kommt ausgehend von 17 Kritiken auf einen Metascore von 80. Zahlreiche weitere Tests sind in Arbeit, aber noch nicht abgeschlossen.
Die Bandbreite der Test-Wertungen zu „Battlefield 2042“ reicht momentan von 45 bis 100, wobei die meisten Redaktionen umgewandelt auf den Metascore 80 Punkte einbrachten.
Riesige und durchdachte Karten
Äußerst begeistert zeigte sich beispielsweise EGM, wo „Battlefield 2042“ die volle Punktzahl bekam. Im Test der Redaktion heißt es unter anderem, dass das Spezialistensystem auf den ersten Blick wie ein Sakrileg erscheinen mag, allerdings werden damit Gameplay-Möglichkeiten eröffnet, die in früheren Titeln nicht möglich waren.
„Die riesigen, gut durchdachten Karten bieten viel Raum für Experimente und neue Geschichten, und die Modi machen einfach Spaß. Und das ist nur der All-Out Warfare-Modus. Mit dieser Karte, der Hazard Zone und dem weitläufigen Battlefield-Portal bietet Battlefield 2042 für jeden etwas, ohne dass man das Gefühl hat, dass es sich zu sehr in die Länge zieht“, so EGM weiter.
„Battlefield 2042“ sei eine Weiterentwicklung der Serie, die sich „gegen die Stagnation stemmt, die die Zukunft der Serie bedrohte“. Gleichzeitig räumte die Redaktion ein, dass der Shooter wohl nicht den Geschmack aller Spieler treffen wird.
Millenium liegt mit der Wertung etwa im Mittelfeld und betont, dass die Waffen und Karten, die „Battlefield 2042“ zum Launch zu bieten hat, mehr als genug seien. Im Vorfeld gab es vor allem in Bezug auf die Waffenanzahl Kritik. „Es ist selten, dass man die Waffen wechselt. Wenn man einmal seine Lieblings-Waffe gefunden hat, lässt man sie bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr los“, so der Tester.
„Battlefield 2042“ habe „eine glänzende Zukunft vor sich“. Spieler, die zu wenige Inhalte befürchten, sollten laut Millenium bedenken, dass die Seasons neue Spielmodi, neue Karten, aber auch neue Spezialisten mit sich bringen werden. Zudem seien Hazard Zone und der Portal-Modus eine willkommene Bereicherung für die Marke.
Mehr zu Battlefield 2042:
- Gameplay-Videos zeigen Portal, die Hazard Zone und mehr
- Season 1 erscheint erst 2022 – Erste Details zu den Inhalten
Shooter nicht fertig?
Stevivor wiederum sorgte für die erwähnte 45er-Wertung. Im Fazit heißt es: „In einer Welt, in der sich die Entwickler daran gewöhnen, von zu Hause aus zu arbeiten, und in der Spiele wegen der weltweiten Pandemie verschoben werden, hat EA beschlossen, dass Battlefield 2042 für dieses Jahr fertig ist. Ist es aber nicht.“ Hier ist allerdings zu beachten, dass die Einschätzung der Redaktion deutlich von den anderen Tests abweicht.
Nachfolgend die bisher auf Metacritic hinterlegten Test-Wertungen zu „Battlefield 2042“. Viele weitere Reviews sind in Arbeit, sodass sich der Gesamt-Score noch einmal verschieben kann.
Test-Wertungen in der Übersicht (PC-Version):
- EGM – 100
- Jeuxvideo – 90
- Digital Trends – 90
- The Game Maschine – 90
- Press Start Australia – 85
- Hobby Consolas – 84
- Millenium – 80
- Gameblog – 80
- Attack of the Fanboy – 80
- Checkpoint Gaming – 80
- Eurogamer Italy – 80
- PlaySense – 80
- Wellplayed – 80
- Meristation – 78
- Power Unlimited – 75
- Hardcore Gamer – 70
- Stevivor – 45
„Battlefield 2042“ wird am 19. November 2021 für PS5, PS4, PC, Xbox Series X/S und Xbox One auf den Markt gebracht. Der Early Access startet schon heute. In der neuen Ausgabe wird euch keine traditionelle Einzelspieler-Kampagne geboten. Allerdings gibt es Inhalte für Solo-Spieler. Weitere Meldungen zu „Battlefield 2042“ sind in unserer Themen-Übersicht zusammengefasst.
Weitere Meldungen zu Battlefield 2042.
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Kommentare
WINDify
14. November 2021 um 10:49 UhrQualitativ definitiv eines der schwächsten BF. Dazu sind die Karten einfach unverständlich groß gezogen worden. Man rennt minutenlang um dann aus irgendeiner Ecke weggesnipet zu werden. Wenn man mal einen Gegner sieht, muss man ordentlich draufhalten bis der vielleicht mal stirbt. Dieses Jahr ist dann doch leider wieder CoD dran
Maka
14. November 2021 um 15:58 UhrLeider ist man als normalo einfach nur Futter für die sniper die in allen Büschen liegen. Das nervt schon. Die Wege sind mir verglichen mit BF5/1 auch zu weit und die Maps wirken sehr künstlich und leer.
Vom Spielgefühl ist es aber ein echtes Battlefield wie man es kennt. Hätte dennoch mehr erwartet, Vorallem die Karten beeindrucken mich nahezu gar nicht.
Foyle
15. November 2021 um 16:10 UhrWer 2021 immernoch Shooter wie COD, BF, Fortnite o.ä spielt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Unfassbar, dass solche Marken aufgrund euch Konsumopfer nach wie vor bestehen dürfen. 0 Innovation. 0 Esport. 0 Mehrwert.
Sorry, aber kein Wunder, warum Spiele immer schlechter werden, wenn alles gekauft wird, was man euch vorsetzt. Wer mir auch nur im entferntesten erzählen will, BF hat ne ~90 verdient, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
FSME
16. November 2021 um 04:24 UhrNaja die Konsumenten haben sich einfach an den Mist gewöhnt denen man ihnen vorsetzt, weshalb sie immer mehr davon verlangen. Man könnte auch sagen esst mehr Kot, Millionen Fliegen können nicht irren.
ZaYn_BolT
16. November 2021 um 08:56 Uhr@foyle @fsme
So sieht halt die Blanke Wahrheit aus, nur möchte das die meisten Konsumenten nicht hören…. Ich predige das schon seit Jahren das die Spieleinustrie besonders durch Activision, EA und Ubisoft kaum noch gescheites rüber bringt statt die Spiele konsequent zu verbessern. Aber nein Masse statt Klasse sowie die jährliche Veröffentlichungspolitik zeigt einfach das viele Spieler das kaufen was sich als Franchise etabliert hat.
Spiele BF V zwischendurch. Mapgrösse, Spieleranzahl bzw Spots sind recht ausgeglichen. Das Trefferfeedback gut.
Dennoch MP Spiele sind für mich eher mal für zwischendurch. Allgemein Spiele ich ungern jährliche Ableger. Da bin ich persönlich aufgrund des Stillstands kaum noch interessiert.
Dann zocke ich lieber Games wo viel Leidenschaft hintersteckt und wo man einfach merkt das es ein Herzenzprojekt ist wie z. B
Kena.
.. Aber auch auf ungewöhnliche Projekte die sich doch trotz klarem Genre abheben wie Sifu freue ich mich ganz besonders. Immerhin gibt es Entwickler die sich trauen bekannte Genres Konzepte neu anzureichern und mit einer eigenen Identität zu versehen.