Das Entwicklerstudio Red Barrels ist vor allem für seine Horrorspiele bekannt. Im vergangenen Jahrzehnt sorgte das Team bei seinen Fans mit den Titeln der „Outlast“-Reihe für Angst und Schrecken – natürlich auf die eher unterhaltsame Art. Nun schlottern den Entwicklern jedoch selbst die Knie. Es gab vor kurzem eine große Cyber-Attacke, deren Konsequenzen noch nicht völlig abzusehen sind.
Angriff auf die Outlast-Entwickler – was ist passiert?
Wie Red Barrels auf der offiziellen Webseite verkündet, waren einige der internen IT-Systeme ins Visier von Cyber-Piraten geraten. Diese hatten einige heftige Attacken gestartet, die letztendlich leider auch erfolgreich gewesen sind. In der Folge erlangten die Angreifer den Zugriff auf empfindliche Dateien, zu denen jedoch bisher keine genaueren Angaben bekannt sind. Den Informationen des Entwicklers zufolge sind glücklicherweise keinerlei Spielerdaten von dem Hack betroffen.
Dennoch bleibt der Vorfall natürlich nicht völlig ohne Folgen. Abgesehen vom internen Schaden an der IT-Struktur von Red Barrels haben die Angriffe Auswirkungen auf die aktuellen Projekte des Entwicklerstudios. Diese werden unter „signifikanten Verzögerungen“ zu leiden haben. Weitere Details zu dem Vorfall wird das Team in näherer Zukunft verkünden.
Einem Bericht des Magazins MP1st.com zufolge ist eine Gruppierung namens „Nitrogen“ für den Cyber-Angriff auf Red Barrels verantwortlich. Dieser ist es angeblich gelungen, zirka 1,8 Terabyte an Daten von den Servern des Entwicklerstudios zu stehlen. Neben Dateien von „Outlast 1“ und „Outlast 2“ sollen auch kritische Informationen zu den Finanzen und der Personalabteilung von Red Barrels betroffen sein. Des Weiteren geht aus dem Bericht hervor, dass die Cyber-Piraten eine Art Lösegeld fordern, ansonsten würden sie die geklauten Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Wie es in diesem Fall weitergeht, bleibt abzuwarten.
Mehr aus der Welt von „Outlast“:
Woran arbeitet Red Barrels eigentlich aktuell?
Es ist davon auszugehen, dass die in der offiziellen Stellungnahme erwähnten Verzögerungen vor allem die Entwicklung des Horrorspiels „Outlast 3“ betreffen werden. Red Barrels arbeitet bereits seit einiger Zeit an diesem Projekt, allerdings steht bisher kein konkreter Release-Termin fest. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass die Fans nach diesem Vorfalle deutlich länger auf das nächste Gruselabenteuer warten müssen als es ursprünglich geplant war.
Weitere Meldungen zu Outlast 3, The Outlast Trials.
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Kommentare
Stefan-SRB
03. Oktober 2024 um 20:19 UhrWas für ein Schrott, besonders wenn es so kleine Studios betrifft…
DerMitDemControllerTanzt
03. Oktober 2024 um 21:35 UhrSolch unnötige Menschen, die anderen nur Schaden und Drohen…
Die Entwickler haben mein vollstes Mitgefühl.
Noir64Bit
03. Oktober 2024 um 23:05 UhrIch verstehe einfach nicht wieso Studios so blauäugig unterwegs sind und keine anständigen Sicherheitsvorkehrungen treffen?
Egal wie groß ein Studio ist, es ist doch nichts neues das es Cyberattacken gibt.
clunkymcgee
04. Oktober 2024 um 00:22 UhrIT ist niemals sicher
Lessthan
04. Oktober 2024 um 08:15 UhrHoffentlich sagen sie jetzt: „Fuck You“ und geben der Lösegeldforderung nicht nach. Manchmal wünscht man sich einfach an der Haustür der Hacker klingeln zu können und „Surprise Motherfucker“ mit nem Baseball-Schlager zu überbringen.
Horst
04. Oktober 2024 um 08:26 UhrWenn irgendwann alles nur noch über die Cloud läuft, wird bestimmt alles besser…. doch, ganz bestimmt! >_>
naughtydog
04. Oktober 2024 um 10:16 Uhr„internen IT-Systeme“
Warum man heute seine internen Systeme an den Rest der Welt anschließen muss, werde ich nie kapieren.
StoneyWoney
04. Oktober 2024 um 10:40 UhrWieso müssen Leute so eklig sein? Klar, nicht so eklig, wie sich über Brustphysik in einem Spiel zu freuen (Prioritäten muss man schon richtig setzen können so wie @WTF 😉 ), aber trotzdem assi.
black_haze_24
04. Oktober 2024 um 13:59 Uhr@Lessthan
Oder mit einer schönen Doppelläufigen Flinte 😀