Im Juli 2021 bescherten die japanischen Entwickler Adglobe und Live Wire allen Metroidvania-Fans mit „Ender Lilies: Quietus of the Knights“ einen echten Überraschungshit. Nun wurde mit „Ender Magnolia: Bloom in the Mist“ ein Nachfolger veröffentlicht, der seinen Vorgänger offenbar nochmals übertrumpfen konnte. So liegt aktuell ein Metacritic-Wert von 89 Punkten zugrunde.
Im Vergleich zum Vorgänger haben die Entwickler auch einige Dinge verändert, wie zum Beispiel den Schwierigkeitsgrad, der deutlich reduziert wurde. Denn wie die Verantwortlichen nun in einem Interview verraten haben, bräuchte man nur „ein Soulslike pro Jahr“ und „das sollte ein FromSoftware-Spiel sein.“
„Warum hören wir nicht auf, alles Soulslike zu machen?“
Im Gespräch mit dem japanischem Magazin Famitsu (via Automaton) blickte Hiroyuki Kobayashi, CEO von Publisher Binary Haze Interactive, zunächst auf den Vorgänger „Ender Lilies“ zurück und erklärte, warum man sich von den „Dark Souls“-Entwicklern inspirieren ließ: „Ungefähr zu dieser Zeit wurden die Spiele von FromSoftware auf der ganzen Welt populär, also beschlossen wir, uns an ihrer Haltung zu orientieren. Ender Lilies war das Ergebnis des Strebens nach einem coolen Look, einschließlich der Bewegung, mit einem perfekten Schwierigkeitsgrad.“
Für „Ender Magnolia“ machte man sich schließlich Gedanken, auch was den Schwierigkeitsgrad betrifft. Kobayashi erzählte: „Wir haben viel über den Schwierigkeitsgrad von Ender Magnolia diskutiert. Ich persönlich dachte, es wäre am besten, es schwieriger zu machen. Ich wollte nicht, dass Leute, die das vorherige Spiel gespielt hatten, beim Spielen das Gefühl haben, dieses Spiel sei ‚mangelhaft‘ oder ‚einfacher als das vorherige‘.“
Letztendlich sorgte aber die Aussage eines Hauptprogrammierers für das Umdenken bei der Entwicklung. Er sagte: „Warum hören wir nicht auf, alles Soulslike zu machen? Als Spieler braucht man nur ein Soulslike pro Jahr. Das sollte ein FromSoftware-Spiel sein.“
Entwickler integrierten mehrere Schwierigkeitsgrade
Diese Aussage war es schließlich, die Kobayashi im Gedächtnis blieb. Außerdem blickten die Entwickler auf das gesammelte Feedback aus der Early-Access-Version von „Ender Magnolia“ zurück. Dort zeigten sich viele Spieler froh darüber, dass die Schwierigkeit niedriger ausfiel. Es gab aber auch Stimmen, die darüber enttäuscht waren.
Aus diesem Grund haben sich die Entwickler dazu entschieden, den Spielern mehrere Optionen bezüglich des Schwierigkeitsgrads zu bieten. „Es gibt eine Auswahl an Schwierigkeitsstufen, daher hoffe ich, dass die Benutzer auf der Schwierigkeitsstufe spielen können, die sie bevorzugen“, so Kobayashi abschließend.
„Ender Magnolia: Bloom in the Mist“ ist seit dem 22. Januar 2025 erhältlich und wurde für die PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S, Nintendo Switch und den PC veröffentlicht. Im PS Store ist das Metroidvania aktuell für 24,99 Euro erhältlich.
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Kommentare
OzeanSunny
24. Januar 2025 um 18:22 UhrIrgendwie hat er da recht. 😉
Es gibt interessante Soulslike Games aber ich finde auch das keines an die Qualität eines FromSoftware Titels heranreicht.
From Software hat die Messlatte sehr sehr hoch angesetzt und keiner konnte die bis jetzt erreichen.
Ist meine subjektive Meinung dazu.
Andere werden es sehr wahrscheinlich anders sehen.
Björn23
24. Januar 2025 um 18:37 UhrDas spiel habe ich schon runtergeladen, aber habe noch genug auf der Reserve.
Diggler
24. Januar 2025 um 18:43 UhrAmen, zur Aussage des Entwicklers!
xSeVaLzZ
24. Januar 2025 um 19:00 UhrIch kann nicht genug Souls bekommen immer her damit
worstcase
24. Januar 2025 um 19:23 Uhr@Björn23
Bist du einmal angefixt, spielst du nix mehr anderes
killerforscher
24. Januar 2025 um 19:52 UhrIch würde den Publisher From Software mal richtig feiern, wenn sie Souls Like Spiele herausbringen würden, mit einer richtig spannend geschriebenen Story. Also eine richtig gute Single Player Erfahrung.
Bisher waren die Spiele Storytechnisch, eine reine Vollkatastrophe.
Wassillis
24. Januar 2025 um 20:30 UhrNa ja. Finde der Entwickler liegt daneben. Schade das sie den aufgeweichten Weg mit Teil 2 gegangen sind. Denke da bin ich diesmal raus.
Yaku
24. Januar 2025 um 21:34 UhrWundert mich gerade, fand Teil 1 schon nicht schwierig.
Karl30
24. Januar 2025 um 22:08 Uhr@Wassillis Nur die Überschrift gelesen? Welcher aufgeweichte Weg? Du kannst es doch auf Schwer spielen. Es gibt MEHRERE Schwierigkeitsgrade.
DynastyWarrior
25. Januar 2025 um 01:56 UhrAn alle Souls-like Fans.
Ich habe hier Paar Controller mit Stickdrift rumliegen. Interesse, diese von mir abzukaufen? Je härter desto besser für euch, oder nicht? XD
sickbiig
25. Januar 2025 um 03:18 UhrGute Einstellung
Vor allem im AAA Bereich geben so viele games genau den gleichen vibe nur mit anderen settings. Natürlich sind immer gewissen Details anders und heben sich ab, aber im Grunde sind die ganzen open world action-adventure-„rpg“ doch alle sehr ähnlich.
Früher haben sich die Genres noch deutlich stärker voneinander abgehoben. Auch hier wurde für die Zielgruppeerweiterung vieles aufgeweicht und beliebte Features findet man dann doch ständig wieder (zB Erfahrungspunkte -> lvl up (-> skilltree) in Spielen jedes Genres).
Es ist pauschal ja nicht verkehrt, dass sich Spiele weiterentwickeln und sich überall bedienen, aber ein wenig mehr eigene Identität wäre häufig schön zu sehen.
xjohndoex86
25. Januar 2025 um 05:20 Uhr@Killerforscher
Nur wenn man eine recht eingeschränkte Fantasie- und wenig Interpretationswillen hat. ^^ Zudem auch die Umgebungen des Spiels als einfach gegeben wahrnimmt. Gibt ja genug Youtuber, die ganze Stunden damit füllen können. Aber Pen & Paper scheint nicht so deins zu sein. Und ja, natürlich könnte Fromsoft auch den konventionellen-, vorgekauten Weg gehen. Wollen sie aber nicht. Das würd auch viel von dem ganz persönlichen Erlebnis zerstören.
Bassmensch
25. Januar 2025 um 07:27 UhrSo ein Quatsch. Lies of P war besser als manch From Software Spiel.
Animefreak7
25. Januar 2025 um 08:02 UhrAlso the sourge 1 und vor allem 2 finde ich super als soulslike
Gam3r
25. Januar 2025 um 08:21 UhrIch brauche in Games nicht zwingend die Betrafung eines Soulslike, aber ich möchte gute Gameplaymechaniken und Anspruch. Es muss auch nicht zwingend Bockschwer sein, sondern gut machen, was es macht.
Das ist der Grund, warum ich kein AC zocke. Wenn ich kämpfe, möchte ich ein ordentliches Kampfsystem haben und keinen Buttonmasher. Sifu, Kena und Jedi Fallen Order sind Beispiele, bei denen die guten Sachen rauspickt wurden und die Games trotzdem ihr eigenes Ding machen, mehr oder weniger.
@Animefreak7
Ja, beide The Sourge Teile waren richtig gut. Ein Kontrast zwischen eher schlecht und richtig gut bilden da Steelring vs Lies of P.
matze0018
25. Januar 2025 um 09:36 UhrLies of P hat sich gezeigt wie es geht. Hätte auch gut und gerne von FS sein können!
Ridgewalker
25. Januar 2025 um 11:10 UhrErstens ein Soulslike System sollte keine auswahl bieten für den Schwierigkeitsgrad. Der sollte vorgegeben sein. Sender. Magnolia Spiele ich gerade und die Genialität vom ersten Teil hat es nicht. Ich finddie levelstruktur momentan nicht so toll, bin gerade da wo man ständig hin und her teleportiert wird – mag ich gar nicht.. Aber es ist ein gutes Spiel.