In der Vergangenheit bereitete die überschaubare Hardware-Leistung der Xbox Series S den Entwicklern immer wieder Probleme. Diese führten beispielsweise dazu, dass sich die Xbox-Versionen erfolgreicher Titel wie „Baldur’s Gate 3“ verschoben.
Auch beim 2024 veröffentlichten Überraschungshit „Black Myth: Wukong“ muss die Xbox-Community aufgrund zusätzlicher Optimierungen für die Xbox Series S länger warten. Zudem wiesen Studios darauf hin, dass die schwächere Hardware der Xbox Series S die Entwicklung eines Spiels von Anfang an negativ beeinflusst.
Doch was bedeutet das Ganze für die langfristige Unterstützung der Xbox Series S? Könnte es Microsoft den Entwicklern möglicherweise erlauben, ihre Titel nur noch für die Xbox Series X zu veröffentlichen? Dieser Frage stellte sich Microsofts Gaming-Boss Phil Spencer im Interview mit Destin Legarie.
Warum Spencer in der Xbox Series S mittlerweile einen Vorteil sieht
Laut Spencer wird ein Szenario, in dem Entwickler die Xbox Series X versorgen und die Xbox Series S außen vor lassen, definitiv nicht eintreten. Ganz im Gegenteil. Mittlerweise sieht Microsofts Gaming-Boss in der Konsole sogar einen Vorteil. Spencer zur Hardware der Xbox Series S: „Ich sehe das eigentlich genau andersherum.“
„Mit dem Aufstieg von Handheld-PCs und der Markteinführung der Switch 2 entwickeln wir als Entwickler für immer mehr Gerätespezifikationen. Ich denke tatsächlich, dass wir einen echten Vorteil haben, weil wir uns schon seit geraumer Zeit auf die Series S konzentrieren.“
Auch die stetig steigende Popularität der PC-Gaming-Handhelds spiele Microsoft hier in die Karten. Spencer weiter: „Wenn wir uns also ein Steam Deck oder einen ROG Ally ansehen, haben wir diese Series-S-Version der Spiele, die stärker auf die Gerätespezifikationen vieler Geräte abgestimmt ist, die ehrlich gesagt gerade jetzt auf den Markt kommen.“
„Und ehrlich gesagt ermöglicht die Skalierbarkeit von Engines heutzutage, dass sie sich anpassen können.“
Xbox Series S laut Spencer auch aktuellen Spielen gewachsen
Im weiteren Verlauf seiner Aussage wies Spencer darauf hin, dass die Xbox Series S seiner Meinung nach auch in den nächsten Jahren in der Lage sein wird, aktuelle Triple-A-Titel zu stemmen. Als Beispiel nannte er Machine Games‘ „Indiana Jones und der große Kreis“, das seiner Meinung auch auf der Xbox Series S eine gute Figur macht.
„Ich spiele Indiana Jones auf der Series S, und es sieht großartig aus“, fügte er hinzu. „Sie ist definitiv in der Lage, Spiele der aktuellen Generation auf beeindruckende Weise abzuspielen.“
Spencer abschließend: „Aber die meisten Spiele, die verfügbar sein werden, unterstützen diese verschiedenen Geräte. Die Spezifikationen der Series S passen tatsächlich ziemlich gut zu den Geräten, die gerade jetzt auf den Markt kommen.“
„Daher denke ich, dass es für Entwicklerteams in Zukunft ein wichtiger Designaspekt ist – diese Art von Leistungs-/Performance-Mix, den man bei der Xbox Series S sieht.“
Zu den weiteren Themen, zu denen sich Spencer im Interview mit Destin Legarie äußerte, gehörten die wackelnde Exklusivität von „Starfield“ oder ein möglicher Identitätsverlust von Xbox.
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Kommentare
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 11:39 UhrUnd diese ständigen ? bezüglich kommt es jetzt und wenn ja wann usw. Das nervt ja auch.
Man kann es sofern man eine Xbox hat auch einfach dort zocken. Und dann noch Day One durch Gamepass.
Soll Microsoft doch einfach alles bringen. Es ist gut für die Spieler gut für die Studios.
Und dieses Geld kann in weitere hoffentlich gute Spiele fließen. Warum nicht? ^^
Als PS Spieler profitiert man ja auch etwas.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 11:43 UhrIn letzter Zeit kommen hier ja gefühlt mehr News zu Gerüchten ob gewisse Xbox Spiele auf der PlayStation landen. Das ist doch Mühselig wenn man sie theoretisch auch einfach zocken kann. Ob auf Xbox Konsole oder einem anderen Gerät wie PC, Laptop, Mobile usw.
Muss jeder für sich wissen.
dark_reserved
28. Januar 2025 um 12:06 UhrAlles pr geblubber
Spätestens in der nächsten Generation wenn die Produktion der series eingestellt wurde wird er sagen „ja die series s war ein Fehler“
Nörd
28. Januar 2025 um 12:09 Uhr@ResiEvil90
Problem beim Abo System ist aber, diese werden immer teurer und nicht billiger. Die Qualität sinkt gleichzeitig. Das gleiche kann man sehr gut bei Streaming Diensten sehen. Die Preise steigen, die Qualität sinkt. Und die steigenden Preise rechtfertigt man mit der Maße an Inhalten. Und du besitzt nichts. Sollte mal eine Lizenz auslaufen, ist der Inhalt weg.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 12:13 Uhr@Nörd
Ja so ein Abo hat gewiss auch Nachteile .Je nachdem wie es gemacht wird. Aber aktuell ist der Gamepass auch für 17,99€ noch ein Top Angebot wie ich persönlich finde. Und was die Zukunft bringt wird man ja sehen.
Was das Besitzen angeht so kauft man immer nur die Lizenz es benutzen zu dürfen. Das tatsächliche Spiel besitzen tut man aber nicht.
Weder auf CD noch Digital. Das sind alles nur Lizenzen. Und mal ehrlich das meiste Spielt man 1 mal durch. Vielleicht auch 2 mal. Die Recht könnten theoretisch immer entzogen werden.
Das ist aber kein reines Abo Problem.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 12:16 UhrMir geht es beim Spielen um das erleben dieser Spiele. Ich habe viele gute Stunden und Erinnerungen damit. Und diese kann man mir nicht nehmen.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 12:19 UhrIch will hier auch keine Grundsatzdiskussion führen was besser ist. Ich kann den Weg von MS lediglich gut nachvollziehen. Das man es jetzt so macht. Vorher war es doch noch schlimmer.
Mit der jetzigen Ausrichtung sehe ich zumindest mal das Xbox Ökosystem als gefestigt für die Zukunft an. Ganz losgelöst von Konsolen.
Der Konsolenmarkt gehört Zukünftig eher Sony und Nintendo. So wie es sich doch alle Fans immer gewünscht haben. Jetzt haben Sony und Nintendo freie Bahn. Mal sehen wie die zukünftig dann ihre Strategien finanzieren.
Nörd
28. Januar 2025 um 12:41 Uhr@ResiEvil90
Eine CD kann ich auch in 20 Jahren noch abspielen. Selbst digitale Inhalten kann ich später noch benutzen und herunterladen, wenn ich dafür gezahlt habe. Bei Abo hast du nichts. Sollte da z.B. eine Musiklizens auslaufen, dann wird das Spiel entfernt.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 12:49 Uhr@Nörd
Ja aber sowas weiß man ja bei einem Abo da wechselt das Angebot halt. Allerdings bleiben die Spiele der Xbox Studios ja immer im Gamepass.
Und das werden ja immer mehr. Genug Zeit zum zocken hat man dafür ja locker. Und wer will kann sie sich ja auch Digital Kaufen.
Aber das muss jeder für sich wissen. Wer Abos nicht mag muss dieses Angebot ja nicht wahrnehmen. Ist ja mit PS Plus das selbe.
Nörd
28. Januar 2025 um 12:56 Uhr@ResiEvil90
Ne bleiben die nicht. Forza ist schon mehrmals rausgeflogen. Alan Wake ebenfalls. Selbst bei exklusiven Titel hast du keine Garantie.
Da bringt dir ein Wechsel auch nichts.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 13:02 Uhr@Nörd
Forza Horizon 4 ist aber aufgrund der abgelaufenen Lizenzen der Automarken abgelaufen. Das wurde ja lange vorher bekannt gegeben. Aber wer es gekauft hat kann es auch immer noch herunterladen und Spielen.
Das ist also eher die Ausnahme.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 13:06 UhrWer kein Freund von Abos ist sollte bei dem ganzen Thema sowieso raus sein.
Und man sollte nie ausschließen das sich das Gamepass Angebot generell ändert. Also auch deutlich teurer wird. Das wird garantiert so kommen. Muss man dann abwägen was finanziell mehr Sinn macht für einen.
Nörd
28. Januar 2025 um 13:07 Uhr@ResiEvil90
Aber genau das meine ich ja. Gekaufte Spiele ob als Disc oder digital kannst du immer wieder spielen. Bei einem Abo System nicht. Um man weiß eben nie, wie die Lizenssache bei Musik oder andern Sachen ist. Man weiß eben nicht wie die Vertragslage ist. Vielleicht verliert Sony in 10 Jahren die Spiederman Rechte. Dann verschwindet das Spiel aus dem Store.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 13:10 Uhr@Nörd
Ja gut das verneine ich ja auch gar nicht ^^
Na klar ist ein Abo weniger verlässlich als wenn man es Kauft. Muss man halt selber abwägen was man möchte.
KoA
28. Januar 2025 um 13:39 Uhr@ ResiEvil90:
Man sollte eines nicht aus dem Blick verlieren… Wird von Grund her angestrebt, Spiele für möglichst viele Plattformen zu entwickeln, werden nie und nimmer sämtliche Besonderheiten jeder einzelnen Hardware bei der Programmierung der jeweiligen Titel berücksichtigt! Das geht in der Regel nur, wenn eine Entwicklung exklusiv, speziell auf die jeweilige Hardware abgestimmt erfolgt. Nur dann kann weitestgehend gewährleistet werden, dass ein Spiel die zugrundeliegende Hardware bestmöglich ausnutzt und herausragende Performance abliefert.
Der Hersteller einer speziellen Hardware (wie bspw. Sony) , kann also mittels exklusiver Spieleentwicklung dafür sorgen, dass seine Hardware durch entsprechend hardwarenahe Programmierung bestmöglich unterstützt wird. Bei außenstehenden Multiplattform-Anbietern, ist das in wesentlichen Teilen eventuell durch spezielle Deals und Kooperationen zu erreichen.
Wie sieht es aber aus, wenn ein Multiplattform-Anbieter (wie jetzt im Fall Microsoft) gleichzeitig als direkter Konkurrent agiert? Unter einer solchen Konstellation, sind solche gegenseitig wohlwollenden Deals wohl eher äußerst unwahrscheinlich. Da der direkte Konkurrent Sonys jetzt auch noch einen ganz wesentlichen Teil erfolgreicher und entsprechend wichtiger Spiele und ganzer IPs , welche zuvor unabhängig waren, unter seine Kontrolle gebracht hat, sind für Sony mit einen Schlag gleich mal zahlreiche optionale Partner weggefallen, welche vormals noch kooperativ für eine möglichst hardwarenahe Spielprogrammierung zur Verfügung standen. Damit geht gleichzeitig die Frage einher, wieviel Sinn es für Sony künftig noch macht, weiterhin mit hohem Aufwand innovative Features rund um die eigene Hardware zu entwickeln, welche weitestgehend nur von eigenen Produktionen wirklich umfangreich genutzt werden, um aus der ansonsten einheitlich geformten Masse hervorzustechen?
Wenn also Spiele künftig auf allen Plattformen gleichermaßen laufen, kann man sich mehr als sicher sein, dass es generell an Innovationen fehlt!
Alistair73
28. Januar 2025 um 13:52 UhrAlle die über die Series S meckern, ich wette mein Auto darauf, das Sony exakt das selbe macht nächste GEN. Dann will davon hier keiner mehr was wissen.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 14:08 Uhr@KoA
Ganz unrecht hast du damit natürlich nicht.
Aber man weiß ja nun auch nicht was genau alles für welche Plattformen kommt. Einiges kommt vielleicht auch nur auf der Switch 2 einiges nur auf PS5. Da würde ich jetzt nicht Technisch alles über einen Kamm scheren. Bisher waren die Ports von Microsoft für die PS5 doch richtig gut. Sogar mit Pro Unterstützung.
Aber wahrscheinlich meint Spencer das mit der Beste Ort für die Xbox Spiele ist die Xbox.
Weil die Spiele darauf am besten Optimiert sind.
Das es aber Ports gibt die im Nachhinein auf PS5 sogar teils besser sind ist doch bisher auch vorgekommen.
Cat_McAllister
28. Januar 2025 um 14:14 Uhr@Alistair73
Quatsch. Sony ist ein Innovationsgetriebenes und leidenschaftliches Unternehmen, welches immer wieder versucht mit jeder Menge Liebe und Herzblut zur Materie das Medium vorran zu treiben um best-mögliche Erlebnisse zu schaffen für den kleinen Geldbeutel.
Und exakt genau dies ist Microsoft ein Dorn im Auge, weshalb Sie ihre eigene „Leidenschaft“ mit aller Gewalt dafür einsetzen Sony mit ihren Hardware-Bremsklötzen wie den Xbox-Konsolen Multiplattform auszubremsen bei Titeln die auch auf den Xbox-Konsolen laufen müssen.
Das ist ja auch der Grund warum GTA VI im Trailer aussieht wie ein Last Gen-PS4 Pro Spiel. Es muss mit aller Wahrscheinlichkeit auch auf der Xbox Series S laufen welche anders als die PS4 Pro damals nicht mal 4K kann. Der einzige Unterschied ist hauptsächlich die SSD in der Series S, aber eigentlich ist Sie ein Last Gen-Gerät. Ein Mittelding zwischen einer PS4 und der PS4 Pro, aber halt mit ner SSD ausgestattet anstatt ner HDD.
Aber zum Glück sind Sie trotz aller Bemühungen nicht erfolgreich damit Sony eins auszuwischen. Im Gegenteil, Sie haben damit nur ihren eigenen Untergang zementiert indem Sie sich aus der Gleichung ausgeschlossen haben.
ResiEvil90
28. Januar 2025 um 14:18 UhrFür den kleinen Geldbeutel xd ^^
Cat_McAllister
28. Januar 2025 um 14:28 UhrEin anständiger Gaming-PC kostet schnell mal tausende €uros. Daher, ja. Für den kleinen Geldbeutel, denn mit einigen hundert €uros ist man schon dabei.
FOXHOUND
28. Januar 2025 um 14:36 UhrEins der Probleme, neben den rein technischen Unterschieden, scheint u.a. auch einfach die Zeit zu sein. Nicht?
7 Jahre Konsolenzyklus wirken auf den ersten Blick zwar ausreichend, es sind ja immerhin 7 ganze Jahre. Man selbst war, beispielsweise, 20 zu Beginn der Series. Und wird 26 oder 27 nur Xbox Next sein.
Doch für den Arbeitsaufwand von einem, vielleicht sogar zwei AAA-Titeln, wenn man denn die Ressourcen überhaupt übrig hat, scheinen gerade einmal 7 Jahre ein außerordentlich knappes Brett zu sein.
Da hast du also deine Spiel-Vision auf Basis der „echten“ Next-Gen-Hardware, knüppelst dir und deinem Team noch unentwegt Know-How & Trial & Error beim Rumhantieren mit der UE5, einer anderen oder der eigenen Engine rein, lernst den Umgang mit 3D Audio, SSD & Co., du WILLST deine next-gen-Vision genau SO umsetzen.
Und wenn dann dein AA- oder AAA-Titel endlich auf der Series X zufriedenstellend läuft, gilt es, genau DIESES Ergebnis jetzt auch noch auf die S zu kopieren.
Nur: es sind bereits 3 bis 4 Jahre vergangen, nur Ausgaben, keine Einnahmen. Und die „parity clause“ lugt über die Schulter.
Würde eine Konsolen-Geschäftsphase 15 Jahre dauern, bräuchte man sich u.U. tatsächlich keine Gedanken darüber machen, dass im 10. Jahr die allermeisten Studios nicht genügend Erkenntnisse gesammelt haben, schwächere Hardware mitzunehmen.
In Summe bin ich daher schon überzeugt, überzeugter als andersrum, dass die Series S die next-gen-Entwicklung von Spielen, angesichts des relativ kurzen Zeitraums von 7 Jahren, eher hindert als fördert.
Was auch meiner Meinung nach nur dazu führen wird, dass, sollte es eine Xbox Next tatsächlich geben, es keine „S“-Variante mehr geben wird.
Ich wäre jedenfalls mega überrascht, sollten Spencer & Co. die Idee der S fortsetzen.
KoA
28. Januar 2025 um 14:56 Uhr@ ResiEvil90:
„Bisher waren die Ports von Microsoft für die PS5 doch richtig gut. Sogar mit Pro Unterstützung. […] Das es aber Ports gibt die im Nachhinein auf PS5 sogar teils besser sind ist doch bisher auch vorgekommen.“
Aber doch sicher nicht, weil der Konkurrent MS diesbezüglich – zugunsten Sonys – mehr Aufwand als unbedingt nötig, in die jeweils betreffende Umsetzung investiert hätte, um wirklich die bestmögliche Performance gegenüber der eigenen Plattform herauszustellen. Da dürften die Gründe einer eventuell besseren Performance eher an ganz anderen Stellen zu finden sein.
mimic04
28. Januar 2025 um 15:02 Uhr@Alistair73 Das macht doch Sony schon mit der Pro. Mein Gott, seid ihr alle blind!?!!
KoA
28. Januar 2025 um 15:08 Uhr@ Alistair73:
„Alle die über die Series S meckern, ich wette mein Auto darauf, das Sony exakt das selbe macht nächste GEN.“
Ich stelle mir gerade die Frage, wie wenig Wert dein Auto noch haben muss, wenn es als Wetteinsatz speziell dafür tatsächlich infrage kommt. 😉
mimic04
28. Januar 2025 um 15:20 Uhr@KoA Das denke ich nicht. Da die PS5 Pro knapp 800 € kostet, wird die PS6 auch nicht günstiger. So muss man sich entscheiden gleich zwei Modelle rauszubringen, um eine mehr Leute anzusprechen.
Waltero_PES
28. Januar 2025 um 15:22 UhrCat_:
Ich sehe das etwas anders. In der Series S ist der gleiche Prozessor wie in den „großen“ Konsolen verbaut und auch dieselbe GPU-Architektur (RDNA2). Im Kern ist die Series S somit eine Nextgen Konsole (bzw. war es mal 2020).
Das größte Problem ist meiner Meinung nach der geteilte Speicher, der die Programmierung so schwierig macht. Und die strikte Vorgabe von Microsoft, dass die Series-Versionen immer gleichwertig sein müssen. Die Series S hat bspw. große Probleme mit Splitscreens, was zu der Entscheidung führt, auch auf der Series X auf Splitscreen zu verzichten oder so lange zu optimieren, bis das irgendwie auf der Series S läuft. Das hat in der Vergangenheit tlw. viel Zeit gekostet.
Man muss trotzdem mal ehrlich zugestehen, dass die Series S für den Preis eigentlich eine ziemlich gute Maschine ist.
Waltero_PES
28. Januar 2025 um 15:29 UhrAus meiner Sicht spricht wenig dafür, dass Sony zu Beginn leistungstechnisch verschiedene Modelle der PS6 bringt. Und wenn sie es tun, werden sie es besser als Microsoft machen und nicht noch irgendwelche Flaschenhälse einbauen.
Toxicity
28. Januar 2025 um 15:36 UhrHast du nicht auch erzählt MS würde nie extra/bessere patches für ps5pro raushauen und so Verschwörungen
KoA
28. Januar 2025 um 15:40 Uhr@ mimic04:
„Das macht doch Sony schon mit der Pro.“
Die Pro wurde nicht zeitgleich mit der PS5 am Markt platziert und spiegelt ebensowenig einen technischen Rückschritt bzw. Stillstand wieder, sondern bildet in wesentlichen Punkten eher eine zeitlich stattgefundene Weiterentwicklung ab.
„Da die PS5 Pro knapp 800 € kostet, wird die PS6 auch nicht günstiger.“
Das ist doch keineswegs in Stein gemeißelt. Wenn Sony mit der PS6 wieder auf einen deutlich größeren Massenmarkt abzielt, wovon derzeit auszugehen ist, werden sich durchaus Mittel und Wege finden lassen, den Verkaufspreis entsprechend attraktiv zu gestalten.
Toxicity
28. Januar 2025 um 15:40 UhrUnd es tut mir leid aber ihr meckert ernsthaft über die series s obwohl fast diese komplette gen die alten Konsolen mitgeschleift wurden…man kann euch ehrlich nicht ernst nehmen..
FOXHOUND
28. Januar 2025 um 15:58 Uhr@KoA
Korrekt.
Die Pro-Versionen sind nicht dazu konzipiert worden, die installierte Hardwarebasis auf 90 oder auf über 100 Millionen Geräte zu pushen.
Diese Aufgabe buckeln zum allergrößten Anteil die Standard- und Slim-Varianten, was sich zumindest bisher und aller Wahrscheinlichkeit nach auch in ihrem nächsten Preis-Tag wiederspiegeln wird.
Und zur „Pro/S“-Thematik:
Völlig falscher Blickwinkel.
Native current-gen-Visionen der Studios werden auf Basis der Series X- und PS5-Standard-Hardware angelegt.
Und nicht auf Basis der S.
Die S-Version ist, umzingelt von der parity clause, der Mehraufwand, BEIDE Versionen überhaupt veröffentlichen zu dürfen.
Während bei der PS5-Pro-Version ohnehin sichergestellt ist, dass die PS5-Standard-Version läuft, da ursprünglich nativ für sie angelegt.
Die PS5-Pro-Version ist die optionale „Kirsche auf der Torte“, versehen mit „Pro Enhanced“ Label, WENN der Entwickler Bock drauf hat.
Das geht bei der S eben nicht.
mimic04
28. Januar 2025 um 17:24 UhrDie Standard PS5 bremst die PS5 Pro aus, wenn ihr es wahrhaben möchtet oder nicht, es ist einfach so.
@KoA was tut das zur Sache, ob diese Konsolen zeitgleich erscheinen oder nicht? Wäre die Xbox Series S also etwas früher bzw. die Series X etwas später erschienen, dann ist es egal oder was? Die Xbox Series X ist in dem Sinne auch „nur“ eine Xbox Pro.
„Wenn Sony mit der PS6 wieder auf einen deutlich größeren Massenmarkt abzielt, wovon derzeit auszugehen ist, werden sich durchaus Mittel und Wege finden lassen, den Verkaufspreis entsprechend attraktiv zu gestalten.“ Dann nenne mir mal bitte ein sonstiges Mittel. Die PS6 muss stärker und mindestens so teuer, als die PS5 Pro werden, sonst würden sich die ganzen PS5 Pro Spieler richtig verarscht vorkommen.
mimic04
28. Januar 2025 um 17:40 Uhr@FOXHOUND „WENN der Entwickler Bock drauf hat.“ Klar, man kauft sich eine 800 € Konsole mit einem Mehrwert von 300 € gegenüber der Substitution, um zu hoffen, dass der Entwickler darauf Bock hat…
Irgendwann müsse man die PS5 auch fallen lassen, damit die Pro eine richtige Daseinsberechtigung hat, aber dann ist (leider) schon die PS6 draußen.
KaIibri-96
28. Januar 2025 um 20:30 Uhr@dark_reserved
Ohne die Series S wäre die Xbox längst weg vom Fenster und dann gebe es keine nächste Generation. Für Microsoft war die Series S letztendlich die vorläufige Rettung.
KaIibri-96
28. Januar 2025 um 20:33 Uhr@Toxicity
Er hat behauptet, man würde seinen Verstand verloren haben, wenn man glauben würde, Microsoft würde die Pro unterstützen. Kurz darauf folge schon die Meldung das Diablo 4 einen Pro Patch erhält (dabei ist es nicht mal eine Vorgabe von Sony). Seitdem sucht er seinen Verstand vermutlich. Oder anders gesagt: Blind durch Hass (einem Konzern gegenüber). Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es lustig.
KaIibri-96
28. Januar 2025 um 20:49 Uhr@Alistair73
Sony’s (und Microsofts) Handheld wir die Series S der nächsten Generation.
KoA
28. Januar 2025 um 20:51 Uhr@ mimic04:
„Die Standard PS5 bremst die PS5 Pro aus, wenn ihr es wahrhaben möchtet oder nicht, es ist einfach so.“
Inwiefern? Worin genau zeigt sich denn das vermeintliche Ausbremsen?
„was tut das zur Sache, ob diese Konsolen zeitgleich erscheinen oder nicht? Wäre die Xbox Series S also etwas früher bzw. die Series X etwas später erschienen, dann ist es egal oder was?“
MS hat die Series S seinerseits als preislich günstige Einstiegskonsole am Markt platziert, während die Series X als NextGen-Konsole im damaligem High-End-Segment gegen die PS5 aufgestellt wurde.
Sony hatte hingegen die bereits am Markt etablierte PS4 (Pro) als kostengünstige Einsteiger-Konsole parat und als NextGen seine zwei hardwareleistungstechnisch gleichen PS5-Modelle, jedoch mit dem wesentlichem Unterschied, dass seitens Sony für die Spieleentwickler keinerlei erzwungene Verpflichtung bestand, PS4 und PS5 gleichermaßen mit vereinheitlichtem Spiele-Content zu bedienen.
„Die Xbox Series X ist in dem Sinne auch „nur“ eine Xbox Pro.“
Nein, die Series X ist und bleibt eine Series X. 🙂
„Dann nenne mir mal bitte ein sonstiges Mittel.“
Deutlich größeres Produktions-Volumen, vorübergehende Subvention der Hardware u.s.w.,, sind bereits zwei der üblicherweise bewährten Mittel und Wege.
mimic04
28. Januar 2025 um 22:25 Uhr@KoA Das Ausbremsen zeigt sich, dass nicht alle Spiele für die PS5 Pro optimiert werden.
Man muss alles auf den leistungsschwächeren Nenner bringen und der ist nun mal die PS5 und nicht die PS5 Pro. Deine zwei Gründe kann Sony nicht in so kurzer Zeit verwirklichen. Und woran ist das Problem, wenn Sony gleich zwei Konsolen zu Release released? Richtig, der Hate über die Xbox kann man nicht mehr bringen.
KoA
29. Januar 2025 um 03:12 Uhr„Das Ausbremsen zeigt sich, dass nicht alle Spiele für die PS5 Pro optimiert werden.
Man muss alles auf den leistungsschwächeren Nenner bringen und der ist nun mal die PS5 und nicht die PS5 Pro.“
Die PS5 Pro ist lediglich eine etwas leistungsstärkere Variante der PS5. Damit wird dahingehend entwicklungstechnisch auch nichts ausgebremst.
„Deine zwei Gründe kann Sony nicht in so kurzer Zeit verwirklichen.“
Warum sollte Sony eine kommende PS6 nicht vom ersten Tag an subventionieren können, um eine attraktivere Preisgestaltung zu realisieren?
Und warum sollte es ebenso nicht von Beginn an möglich sein, mittels Anvisieren einer wieder größeren Käuferschicht und den damit einhergehenden deutlich günstigeren Konditionen bei Zulieferern und Produktions-Unternehmen, den Preis einer zukünftigen PS6 entsprechend attraktiv zu.gestalten.
„Und woran ist das Problem, wenn Sony gleich zwei Konsolen zu Release released?“
Worin bestünde denn für Sony der vermeintliche Vorteil, zwei leistungsmäßig gänzlich unterschiedliche PS5-Nachfolger zeitgleich auf den Markt zu bringen, obwohl als günstige Einstiegs-Konsole bereits die PS5 (Pro) bereitsteht?
„Richtig, der Hate über die Xbox kann man nicht mehr bringen.“
Einen nachweislichen Fehler anzusprechen bzw. zu kritisieren, ist definitiv kein „Hate“.
Zudem relativiert sich ein Fehler nicht, nur weil dieser eventuell von anderer Seite, in gleicher Weise wiederholt würde.
FOXHOUND
29. Januar 2025 um 04:15 Uhr@mimic04
Ohne dich auch nur ansatzweise angreifen zu wollen:
Ich persönlich denke, dass du dich zuallererst einmal mit dem Gedanken auseinandersetzen müsstest, dass die PS5 Pro gerade zu und noch selbst so kurz nach Release zwei sehr definierbare Käuferschichten anspricht:
• Release-PS5-Käufer, die auch schon direkt zur PS4 Pro ohne zu überlegen upgegradet hatten.
• Neue Erst-Besitzer einer PS5, die sich direkt für die PS5 Pro entscheiden.
Und das war auch schon zur PS4 Pro und Xbox One X nicht anders.
Beide Käufergruppen werden gemeinsam haben, dass ihnen der Preis zwar sicherlich nicht ganz egal ist (für manche ist er’s natürlich trotzdem).
Sie letzten Endes aber eben zuschlagen.
JETZT könnten wir zwar ins Subjektive abbiegen und eine Diskussion darüber führen, ob sich die PS5 Pro denn überhaupt lohnt.
Aber welchen Einfluss hätte es darauf, dass die PS5 Pro unstrittig gekauft wird?
Du selbst „störst“ dich daran, dass sie gekauft wird. Weil sie so teuer ist, ohne Laufwerk daherkommt, und deiner Meinung nach über keine genügend Spiele verfügt, die sie rechtfertigen.
Das ist deine persönliche Meinung.
(Wobei ich hier zumindest mal objektiv hinzufügen möchte: die PS5 Pro gibt’s jetzt gerade mal seit zweieinhalb Monaten.
Dass der Support an Pro Enhanced Spielen weiter steigen wird, ist ja gesetzt.)