Mit „Monster Hunter Wilds“ will Capcom den Spielern die neueste Generation der beliebten Monsterhatz bieten. Das Spiel erscheint schon am 28. Februar 2025 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und den PC.
Allerdings können sich die Spieler bei „Monster Hunter Wilds“ wieder auf eine ganze Reihe von neuen Features und Änderungen einstellen. Einige der wichtigsten Tipps und Neuerungen, von Änderungen an den 14 Waffen, Monstern bis zu der offenen Spielwelt, haben wir für euch zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis:
- Das sagen die Testwertungen
- Offene Spielwelt mit dynamischem Wetter
- Neue und zurückkehrende Monster
- Änderungen am Rüstungssystem
- Änderungen am Waffensystem
- Capcom feilt am Waffen-Balancing
- Das bringt das erste Title Update
- Grafikmodi und Unterstützung der PS5 Pro
- Spiel erhält Arachnophobie-Modus
- Das müsst ihr für die Platintrophäe tun
Das sagen die Testwertungen
Vor dem Release am 28. Februar 2025 durften sich die Kritiker „Monster Hunter Wilds“ anschauen. Für die PlayStation 5 steht der Titel derzeit bei einem Metascore von 90. Gelobt werden unter anderem die verbesserte Zugänglichkeit und die erweiterten Open-World-Mechaniken, die die Welt lebendig und die Jagd immersiv halten.
Negativ wird jedoch beleuchtet, dass „Monster Hunter Wilds“ für Veteranen weniger herausfordernd gestaltet sei. Auch das Endgame der nächsten großen Monsterhatz soll zum Start noch zu wünschen übrig lassen. Dazu sollen technische Mängel sowie komplexe Menüs den Spielspaß trüben.
Auch wir haben „Monster Hunter Wilds“ in unserem Test unter die Lupe genommen. Was unser Autor Sven in den Verbotenen Landen erlebt und was ihn besonders gefreut oder gestört hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Offene Spielwelt mit dynamischem Wetter
Wie die Entwickler von Capcom angaben, will man bei „Monster Hunter Wilds“ einen „natürlicheren und realistischeren Ansatz“ verfolgen. Dies soll sich unter anderem an der offenen Spielwelt sowie an einem dynamischen Wettersystem zeigen.
Statt wie in den vorherigen „Monster Hunter“-Teilen einen Auftrag anzunehmen und dann zu einem vorgegebenen Ort zu reisen, können sich die Spieler gleich von ihrem Lager aus auf die Jagd begeben. Darüber hinaus sollen sich die verschiedenen Areale im Spiel auch verändern, wenn man sie erneut besucht.
Ein weiteres sich veränderndes Element stellt das Wetter dar. Jedes Mal, wenn sich die Nutzer in „Monster Hunter Wilds“ auf eine Jagd begeben, müssen sie auch die Witterung einschätzen und sich darauf vorbereiten. Es gibt zwei verschiedene Jahreszeiten, in denen sich nicht nur das Wetter der Regionen, sondern auch die auftauchenden Monster ändern. Während des Übergangs zwischen den Jahreszeiten können die Spieler auf den Spitzenprädator des jeweiligen Gebietes treffen.
Neue und zurückkehrende Monster
In „Monster Hunter Wilds“ wird den Spielern wieder eine ganze Reihe an unterschiedlichen Widersachern geboten. Auch hier setzen die Entwickler wieder auf Realismus und wählten daher Monster aus, die in die jeweiligen Ökosysteme passen würden.
Neben neuen Viechern feiern dabei auch einige bereits bekannte Monster ihre Rückkehr in „Monster Hunter Wilds“. Allerdings treten bekannte Gegner nun in einer modernisierten Form auf: ihnen wurden etwa neue Mechaniken sowie Animationen verpasst.
Das sind die bislang bestätigten neuen Monster von „Monster Hunter Wilds“:
- Ajarakan
- Arkveld
- Balahara
- Chatacabra
- Doshaguma
- Hirabami
- Lala Barina
- Nu Udra
- Quematrice
- Rey Dau
- Rompopolo
- Uth Duna
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Diese Monster feiern ihre Rückkehr:
- Congalala (erster Auftritt in „Monster Hunter 2“)
- Gore Magala (erster Auftritt in „Monster Hunter 4“)
- Gravios (erster Auftritt in „Monster Hunter“)
- Gypceros (erster Auftritt in „Monster Hunter“)
- Nerscylla (erster Auftritt in „Monster Hunter 4“)
- Rathalos (erster Auftritt in „Monster Hunter“)
- Rathian (erster Auftritt in „Monster Hunter“)
- Yian Kut-Ku (erster Auftritt in „Monster Hunter“)
Änderungen am Rüstungssystem
In „Monster Hunter Wilds“ nimmt Capcom umfassende Änderungen am Rüstungssystem des Spiels vor. Denn die geschlechtsspezifischen Rüstungen, die die Nutzer bislang aus der Reihe kannten, werden mit dem neuen Teil abgeschafft.
Zwar gibt es noch immer verschiedene Rüstungen für männliche und weibliche Charaktere. Diese können nun jedoch von allen Spielfiguren getragen werden. Darüber hinaus können die beiden Rüstungssets für männliche und weibliche Spielfiguren jeweils gemischt werden. Dadurch können die Nutzer selbst entscheiden, welche Rüstungsteile der jeweiligen Sets sie tragen wollen.
Änderungen am Waffensystem
Die neue offene Spielwelt von „Monster Hunter Wilds“ machte auch einige Änderungen an den Waffen des Spiels nötig. So kann die eigene Spielfigur nun nicht nur mit gleich zwei verschiedenen Waffen ausgerüstet werden. Besonders Nutzer von Bögen und Bogengewehren können sich auf Veränderungen an ihrem Gameplay-Loop einstellen.
Wie Game Director Yuya Tokuda und Art Director Kaname Fujioka verrieten, werden die Nutzer von Bögen und leichten sowie schweren Bogengewehren nicht mehr nach jeder Mission ihre Ressourcen auffüllen müssen. Normale Munition, Durchschlags- und Streumunition für Bogengewehre und Beschichtungen für Bögen lassen sich nun unbegrenzt verwenden. Allerdings muss dafür eine entsprechende Anzeige im Auge behalten werden.
Dazu können die Spieler weiterhin spezielle Munition vorbereiten oder unterwegs herstellen. Dadurch stehen den Nutzern noch stärkere Angriffe offen.
Capcom feilt am Waffen-Balancing
Wo wir gerade bei den Waffen sind: Spieler der ersten Beta zu „Monster Hunter Wilds“ kritisierten mitunter das Balancing der 14 Waffen. Dies sei ein Punkt, an dem das Team noch arbeiten wolle, so der Game Director Yuya Tokuda. Allerdings wolle Capcom dabei die eher zu schwachen Kampfgeräte stärken, anstatt die starken Waffen zu sehr zu nerfen.
Zu den Waffenarten, die gestärkt werden sollen, gehören etwa Lanze, Morph-Axt, Insektenglefe sowie Schwert und Schild. Diese Gattungen wollen die Entwickler laut Tokuda „signifikant“ verbessern.
Auch an dem Langschwert und dem Bogen soll für die finale Version von „Monster Hunter Wilds“ noch geschraubt werden. Allerdings fielen diese beiden Waffen in der zurückliegenden ersten Beta-Phase ein wenig zu stark aus, weshalb sie nun den anderen Waffenarten angepasst werden sollen.
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Das bringt das erste Title Update
Noch vor der offiziellen Veröffentlichung von „Monster Hunter Wilds“ hat Capcom das erste große Update für das Spiel angekündigt. Das Frühjahrs-Update wird das erste Title Update der Monsterjagd und ist für alle Käufer kostenlos.
Das Highlight der Aktualisierung wird das Monster Mizutsune sein. Der wunderschöne, aber absolut tödliche, Leviathan hatte seinen ersten Auftritt in „Monster Hunter Generations“ und war zuletzt auch in „Monster Hunter Rise“ anzutreffen. Neben Mizutsune soll der Frühjahrs-Patch weitere Updates und Event-Quests ins Spiel bringen.
Im Sommer soll dann eine weitere kostenlose Aktualisierung für „Monster Hunter Wilds“ erscheinen. Auch mit dieser kommt ein weiteres Monster ins Spiel. Daneben werden weitere Quests und Events hinzugefügt.
Grafikmodi und Unterstützung der PS5 Pro
Direkt zum Release am 28. Februar 2025 wird „Monster Hunter Wilds“ die Funktionen der PlayStation 5 Pro unterstützen. Darüber hinaus hat Capcom angegeben, dass der Titel auf den Konsolen PS5 und Xbox Series X gleich zwei verschiedene Grafikoptionen bieten wird. Besitzer der Xbox Series S müssen jedoch mit einer Grafikeinstellung vorliebnehmen.
Folgende Optionen werden den Spielern auf den verschiedenen Konsolen geboten:
PlayStation 5
- Qualitäts-Modus: 30 FPS mit einer Auflösung von 3072 × 1728, 2160p-Ausgabe
- Performance-Modus: 60 FPS mit einer Auflösung von 1920 × 1080, 2160p-Ausgabe
Xbox Series X
- Qualitäts-Modus: 30 FPS mit einer Auflösung von 3072 × 1728, 2160p-Ausgabe
- Performance-Modus: 60 FPS mit einer Auflösung von 1920×1080, 2160p-Ausgabe
Xbox Series S
- Standard-Modus: 30 FPS mit einer Auflösung von 1920 × 1080, 1080p-Ausgabe
Spiel erhält Arachnophobie-Modus
Dieses Feature wird zwar nicht alle Spieler betreffen. Nutzer, die achtbeinigen Tieren aber lieber aus dem Weg gehen, werden den Arachnophobie-Modus in „Monster Hunter Wilds“ jedoch wahrscheinlich sehr willkommen heißen.
Schon in der ersten Beta konnten die Spieler diese Einstellung aktivieren – oder auch gänzlich ignorieren. Wird die Option verwendet, wird „das Aussehen einiger kleiner Monster und endemischer Lebewesen anpasst, um Spielern mit Arachnophobie entgegenzukommen“.
Dies bedeutet, dass spinnenartige Monster oder Lebewesen in den jeweiligen Arealen in seltsame Blobs verwandelt werden. An der jeweiligen Schwierigkeit im Kampf wird dabei jedoch nichts verändert.
Das müsst ihr für die Platintrophäe tun
Vor wenigen Tagen gelangte die Trophäenliste der PS5-Version von „Monster Hunter Wilds“ ins Internet. Wer wissen möchte, welche Taten im Spiel für die Platintrophäe verbracht werden müssen, kann sich also schon jetzt einen Überblick verschaffen.
50 Erfolge und Trophäen warten dieses Mal auf die Erledigung. Spieler auf der PlayStation 5 können sich auf 36 bronzene, elf silberne und zwei goldene Trophäen einstellen.
Zum Leidwesen einiger Spieler kehrt dabei eine besonders zeitaufwändige Aufgabe zurück, die schon Nutzer in „Monster Hunter World“ zur Verzweiflung trieb: das Sammeln von Kronen für kleine oder besonders große Monster. Eine der Goldtrophäen wird unter anderem verliehen, wenn Spieler „Für viele Monster im Jagdprotokoll eine Goldkrone erhalten“.
Quelle: PC Gamer*1, PCGamer*2, GamesRadar, IGN
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Kommentare
King Kratos
26. Februar 2025 um 18:04 UhrFür mich zählt nur 1 Fakt.
Freitag geht es los!