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Silent Hill 2: Warum die Horror-Experten von Bloober Team für Konami die perfekte Wahl waren

Mit dem „Silent Hill 2“-Remake lieferte Entwickler Bloober Team im letzten Jahr einen großen Erfolg ab. Doch obwohl das polnische Studio zunächst nicht dem Anforderungsprofil von Konami entsprach, entschied man sich letztlich für eine Zusammenarbeit. Produzent Motoi Okamoto erklärte jetzt, wie es dazu kam.

Silent Hill 2: Warum die Horror-Experten von Bloober Team für Konami die perfekte Wahl waren

Im Oktober des vergangenen Jahres feierte mit dem „Silent Hill 2“-Remake ein echter Horror-Klassiker sein Comeback. Dabei kam die Neuauflage, für deren Entwicklung sich das Studio Bloober Team verantwortlich zeichnete, sowohl bei Spielern als auch Kritikern sehr gut an. Und auch die Verkaufszahlen können sich sehen lassen.

Doch bevor Konami Bloober Team mit dem Remake betraut hatte, wurden die polnischen Entwickler zunächst ausgiebig überprüft. Obwohl das Studio bereits über eine breitgefächerte Horror-Expertise verfügte, erfüllte man das Anforderungsprofil nicht komplett. Das hat Produzent Motoi Okamoto jetzt verraten und erklärt, wieso man sich dennoch für eine Zusammenarbeit entschieden hatte.

Konami glaubte an Bloobers Fähigkeiten

Auf den ersten Blick scheint Bloober Team für die Entwicklung eines Horrorspiels wie „Silent Hill 2“ perfekt. Schließlich lieferte das Studio in der Vergangenheit ausschließlich Titel dieses Genres ab, darunter beispielsweise „Layers of Fear“, „Observer“ oder „The Medium“. Vor allem der psychologische Horror ist das Spezialgebiet der Polen, während ihre Spiele oftmals Abenteuer- und Puzzle-Elemente miteinander vereinten.

Das sah auch Konami als großen Pluspunkt, der letztendlich auch ausschlaggebend für die Partnerschaft war. Doch in „Silent Hill 2“ kommt noch ein anderer Aspekt zum Tragen: die Kämpfe. Und in diesem Bereich verfügte Bloober Team kaum über Erfahrung. Laut Okamoto zeigte man sich aber zuversichtlich, dass die Entwickler diese Hürde überwinden könnten.

Der Produzent erklärte: „Egal, wie breit das Wissen eines Spieledesign-Experten ist, er wird nicht für die Arbeit an einem Kampfspiel eingestellt, wenn er keine Erfahrung in der Entwicklung von Kampfspielen hat. Dasselbe gilt für Horror. Aber wenn Unternehmen solche genrespezifische Erfahrung verlangen, wird einem klar, dass jeder irgendwann als Neuling in dem jeweiligen Genre anfangen muss. Heutzutage ist Indie-Entwicklung der Weg, das zu überwinden.“

„In der heutigen Zeit sollte man, unabhängig vom Genre, etwas erschaffen, wenn Leidenschaft vorhanden ist. Und durch eine angemessene Bewertung dessen sollte es möglich sein, zu erkennen, ob jemand Genrefiktion bewältigen kann“, so Okamoto in seinem X-Beitrag (via Automaton) abschließend.

Bloober Team und Konami verlängern ihre Partnerschaft

Letztendlich trug die Zusammenarbeit zwischen Konami und Bloober Team Früchte und die Japaner zeigten sich mit ihrer Wahl zufrieden. Aus diesem Grund wurde auch erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass man die Partnerschaft ausweiten wird, um gemeinsam an einem neuen Projekt zu arbeiten. Dabei soll es sich um einen „Titel auf Basis einer bekannten Konami-Marke“.

Ob damit womöglich ein weiteres Remake von „Silent Hill“ oder sogar ein neuer Teil der beliebten Horror-Reihe gemeint ist, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht sagen. Laut eigenen Aussagen wird es sich aber um ein Spiel handeln, dass „die Spieler definitiv begeistern wird“.



Neben dem neuen Gemeinschaftsprojekt mit Konami arbeitet Bloober Team auch noch an einem weiteren Horrorspiel. Dabei handelt es sich um „Cronos: The New Dawn“, dass im letzten Jahr offiziell angekündigt und mit einem ersten Trailer vorgestellt wurde. Die völlig neue IP soll Zeitreisen mit Sci-Fi-Survival-Horror paaren und noch 2025 erscheinen.

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Kommentare

xjohndoex86

xjohndoex86

27. Februar 2025 um 18:15 Uhr