Aktuell ist „Assassin’s Creed“ wieder in aller Munde, nachdem am 20. März mit „Assassin’s Creed: Shadows“ der neueste Teil von Ubisofts langjähriger Action-Adventure-Reihe veröffentlicht wurde. Dabei gelang es sogar, den zweitgrößten Launch innerhalb der Franchise-Geschichte zu erzielen, sodass hohe Spieler- und Verkaufszahlen verzeichnet werden konnten – nach nur zwei Tagen überstieg die Anzahl der Spieler bereits die Zwei-Millionen Marke.
Etwas in Vergessenheit geraten scheint jedoch die Live-Action-Serie zu „Assassin’s Creed“, die in einer Zusammenarbeit zwischen Ubisoft und Netflix entstehen soll und bereits im Oktober 2020 mit einem ersten Teaser angekündigt wurde. Doch fast fünf Jahre später sind noch immer keine handfesten Details bekannt. Doch jetzt äußerte sich Alain Tascan, seines Zeichens Gaming-Chef des Streaming-Riesen, zum aktuellen Status.
Serienadapation noch in „aktiver“ Entwicklung
Nach langer Funkstille befürchteten Fans bereits das Aus für die „Assassin’s Creed“-Serie. Doch Tascan gab Entwarnung: Wie er in einem Gespräch mit Game File (via Eurogamer) bekannt gegeben hat, befindet sich die Serienadaption nach wie vor in „aktiver“ Entwicklung. Konkrete Informationen ließ sich aber auch der Gaming-Chef nicht entlocken. Dafür deutete er an, dass die Arbeiten an dem 2022 angekündigten „Assassin’s Creed“-Mobile-Spiel von Netflix und Ubisoft eingestellt wurden.
Was die TV-Show anbelangt, müssen sich die Fans aber wohl auf weitere Wartezeit einstellen. Im Zuge der damaligen Ankündigung wurde lediglich bestätigt, dass Jason Altman und Danielle Kreinik von Ubisoft als ausführende Produzenten verantwortlich sind. Außerdem wurde 2021 verkündet, mit Jeb Stuart („Stirb langsam“, „Vikings: Valhalla“) einen Drehbuchautor und Showrunner gefunden zu haben. Im Januar 2023 gab Stuart jedoch bekannt, dass er aufgrund kreativer Differenzen nicht mehr am Projekt beteiligt ist.
Weiteres Assassin’s Creed in diesem Jahr?
Dafür könnte in diesem Jahr, trotz der jüngsten Veröffentlichung von „Assassin’s Creed Shadows“, möglicherweise noch ein weiteres Spiel aus dem Ubisoft-Franchise erscheinen. Berichten zufolge planen die Verantwortlichen den Release von Codename „Invictus“ für 2025. Dabei handelt es sich um das eigenständige Multiplayer-Projekt, zu dem bislang noch keine offiziellen Details vorliegen. Den Gerüchten nach der Titel mit einem Arcade-Gameplay punkten, während bis zu 16 Spieler in mehreren Runden gegeneinander antreten sollen.
Ursprünglich für Ende 2025 geplant war obendrein auch das Remake von „Assassin’s Creed 4: Black Flag“, zu dem sich die Spekulationen in der Vergangenheit bereits häuften. Allerdings sei der Release aufgrund von internen Verschiebungen – vor allem aber durch die Verzögerung von „Shadows“ – bereits nach hinten verlegt worden. Dem Insider Tom Henderson zufolge ist im nächsten Jahr mit der Neuauflage zu rechnen.
Noch mehr Neuigkeiten rund um „Assassin’s Creed“:
Der nächste Hauptteil der „Assassin’s Creed“-Reihe entsteht derweil unter dem Codenamen „Hexe“ und soll die Spieler voraussichtlich in das bislang düsterste Setting der Reihe führen: Mitteleuropa im 16. Jahrhundert. Geplant ist zudem eine Rückkehr zu den fokussierteren und linearen Spielstrukturen der älteren Teile. Der Release wird allerdings frühestens 2027 erfolgen.
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Kommentare
OzeanSunny
02. April 2025 um 13:05 UhrMal schauen ob es wirklich noch irgendwann mal klappt mit der Serie.
Hoffentlich besser als der Film.
Der war echt nur absolute Grütze
Mauga
02. April 2025 um 13:39 UhrUbisoft und Netflix. Dass passt wie Arsch auf Eimer. Am besten kommt noch Disney dazu 😀 direkt from hell 😀
naughtydog
02. April 2025 um 13:49 UhrWenn der Animus dabei ist, kann es nur furchtbar werden. Wie ein Geschwür hängt er der Serie an.
nawari404
02. April 2025 um 16:14 UhrMit dem Animus hätten die aber ne gute Ausrede für eine Anthologie Serie. Anthologie Serien sind zur Zeit ja irgendwie in Mode. Jede Episode könnte eine eigene abgeschlossene Geschichte eines Vorfahren in einer eigenen Zeitperiode sein. Wenn die es gut umsetzen, hätte ich nix dagegen.
Erfahrungsgemäß erwarte ich aber auch erstmal absoluten Müll, weil Videospielverfilmungen fast immer Müll sind.