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Ein Minecraft-Film: Lohnt sich der Kinobesuch? Das sagt Rotten Tomatoes

Der lang angekündigte Minecraft-Film kam heute in die Kinos. Die Kritiken sind gemischt. Auf Rotten Tomatoes liegt der Score bei 53 Prozent, was ihn zu einem eher mäßig bewerteten Film macht.

Ein Minecraft-Film: Lohnt sich der Kinobesuch? Das sagt Rotten Tomatoes

„Minecraft“ ist seit dem heutigen 3. April 2025 in den deutschen Kinos. Der Film handelt von vier Außenseitern, die durch ein mystisches Portal in die Minecraftwelt befördert werden. Es ist eine bizarre, magische Welt, die nur durch Fantasie lebt. Um wieder nach Hause zu gelangen, müssen die vier Außenseiter gemeinsam viele Aufgaben und Abenteuer bestehen – unterstützt vom Crafter Steve.  

Der „Minecraft-Film“ ist eine Adaption des weltweit erfolgreichen Videospiels und vereint Gaming-Kult mit Hollywood-Starpower. Zu den Darstellern gehören Jack Black, Jason Mamoa und Danielle Brooks. Verantwortlicher Regisseur ist Jared Hess, das Drehbuch stammt von Peter Sollet und Allison Schroeder. Der Film wurde in Neuseeland gedreht und ist eine Produktion von Warner Bros., Legendary Entertainment und Vertigo Entertainment. 

Dieser Artikel entstand im Rahmen des Girls’Day und Boys’Day 2025 und wurde von zwei 14-jährigen Schülerinnen verfasst. Die Redaktion bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung.

Lohnt sich der Kinobesuch? Ein Blick auf die Kritiken 

Auf Rotten Tomatoes hat „Ein Minecraft-Film“ auf dem Tomatometer eine Bewertung von 53 Prozent. Einige Kritiken meinen, das Drehbuch sei Standard, doch durch die Darbietungen der Schauspieler könne der Film für Zuschauer jeden Alters unterhaltsam sein – unabhängig davon, ob sie das Spiel kennen oder nicht.    

Was Kritiker positiv hervorheben 

In wenigen guten Rezensionen gibt es viele Parallelen. Oft erwähnt werden hierbei unter anderem die lustige und bunte Atmosphäre und die Kreativität im Film. Nachfolgend einige Kritikermeinungen:

„A Minecraft Movie ist nicht nur nicht schlecht, sondern macht auch Spaß. Die üppige Farbpalette und die spielerisch respektlose Atmosphäre verwandeln das, was eine zynische Übung in Markenverbreitung hätte sein können, in ein albernes, lässiges Spektakel.“ – Neil Smith, Total Film 

„Die bewährte visuelle Ästhetik des Spiels überträgt sich gut auf den Bildschirm, mit gut gerenderten visuellen Effekten, die kubistische Schafe, Kriegerschweine und andere wilde Kreationen zum Leben erwecken.“ –  Liz Shannon Miller, Consequence 

Was nicht gut ankommt 

Die häufigsten Kritikpunkte sind vor allem die, dass der Film sein eigentliches Potenzial nicht wirklich ausschöpft, keine bis kaum Unterhaltung bietet und schlechter verfilmt sei, als zum Beispiel „Jumanji“ oder „Der Super Mario Bros. Film“. 

„Es handelt sich offensichtlich um eine Videospieladaption, die ausschließlich dem Zweck dient, einem Studio einen schnellen Zahltag zu bescheren. […] Es gibt zwar weitaus mehr clevere Gags, als man bei einem Minecraft-Film erwarten würde, aber ein Großteil des Humors stammt von Blacks übertriebener Aussprache der Minecraft-Begriffe“ – Giovanni Lago, Next Best Picture 

„Der chaotische Spielstil des Spiels wäre eine großartige Möglichkeit gewesen, Minecraft für die Leinwand zu adaptieren. Ich frage mich, warum Hess sich stattdessen dafür entschieden hat, in die hohlen Beats jedes jemals gedrehten Questfilms zu schlagen.“ – Jarrod Jones, Paste Magazine 

„Einige der besten Spielfilme – Jumanji, Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves – haben eines gemeinsam: Sie bieten jede Menge Abenteuer, gewürzt mit einer Prise Herz, Humor und wirklich guten Charakteren. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass A Minecraft Movie irgendetwas davon zu bieten hätte, abgesehen vom Abenteuer.“ –  Mae Abdulbaki, Screen Rant 

Weitere Meinungen zum Film gibt es auf Rotten Tomatoes.

Rotten Tomatoes ist ein Bewertungs-Aggregator, der Rezessionen zu Filmen und Serien in Form von Prozenten angibt. Erreicht ein Film mehr als 75 Prozent positiver Kritiken, so zählt er als ,,garantiert frisch“ (certified fresh) und wird mit einer roten Tomate markiert. Mit unter 60 Prozent positiver Kritiken gilt der Film als ,,verfault“ (rotten) und wird mit einer grünen, zerplatzten Tomate gekennzeichnet. 

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Oft wird erwähnt, dass der Film nicht nur für alle ab zwölf, sondern auch für die unter Zwölfjährigen geeignet ist. Fans des Videospiels könnten allerdings sehr enttäuscht sein. Ob man jetzt ins Kino geht oder wartet, bis der Film vielleicht auf diversen Streamingplattformen verfügbar ist, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

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Kommentare

Hippiekiller

Hippiekiller

03. April 2025 um 17:28 Uhr
FURZTROCKEN

FURZTROCKEN

03. April 2025 um 18:40 Uhr
Rushfanatic

Rushfanatic

03. April 2025 um 19:36 Uhr
francescolindson

francescolindson

03. April 2025 um 23:12 Uhr