In dieser Woche stellte Nintendo die Switch 2 offiziell vor und bestätigte diverse technische Details der neuen Konsole. Unter anderem kündigte das Unternehmen an, dass die Switch 2 über einen 7,9 Zoll großen Bildschirm verfügt, dessen maximale Auflösung bei 1.920 x 1.080 und somit Full-HD liegt.
Auch eine HDR-Unterstützung wird geboten. Einen Wermutstropfen gab es für einen Teil der Spieler jedoch. Wer auf einen OLED-Bildschirm gehofft haben sollte, wird bei der Switch 2 erst einmal leer ausgehen. Stattdessen setzt Nintendo bei seiner neuen Konsole auf einen LCD-Screen.
Eine Entscheidung, auf die Tetsuya Sasaki, General Manager der Technology Development Division und Senior Director bei Nintendo, im Rahmen einer Frage-und-Antwort-Runde einging. Wie Sasaki betonte, haben wir es hier mit einer Entscheidung zu tun, die die Verantwortlichen von Nintendo alles andere als leichtfertig trafen.
LCD-Technik machte in den letzten Jahren stetig Fortschritte
Laut Sasaki führten unter anderem die Fortschritte, die die LCD-Technik in den letzten Jahren machte, zur Entscheidung, bei der Switch 2 auf einen LCD-Bildschirm zu setzen und auf OLED zu verzichten. „Während der Entwicklung gab es viele Fortschritte in der LCD-Technologie“, erklärte Sasaki.
„Wir haben uns die Technologie angesehen, die uns jetzt zur Verfügung steht. Nach einer gründlichen Überlegung haben wir uns entschieden, bei LCD zu bleiben“, führte der Senior Director aus.
Von einem technischen Rückschritt gegenüber dem Switch OLED-Modell wollte Sasaki in diesem Zusammenhang nicht sprechen und hob die HDR-Unterstützung hervor, die auf der Switch 2 dafür sorgen wird, dass Spiele auf dem LCD-Bildschirm deutlich besser aussehen als auf der originalen Switch.
„Selbst bei der OLED-Version der Nintendo Switch hatten wir keine Unterstützung für HDR. Aber das ist etwas, das wir jetzt unterstützen“, ergänzte Sasaki.
Spielten auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle?
Wie Nintendo in dieser Woche bestätigte, erscheint die Switch 2 am 5. Juni 2025 in zwei Versionen. Die Stand-Alone-Variante bietet Nintendo für 469,99 Euro an. Zum Preis von 509,99 Euro wird ein Bundle, das aus der Switch 2 und einer digitalen Version von „Mario Kart World“ besteht, erhältlich sein.
Auch wenn Sasaki diesbezüglich nicht näher ins Detail ging, liegt der Gedankengang nahe, dass Nintendos Entscheidung zugunsten eines LCD-Bildschirms auch wirtschaftliche Gründe hat.
Aufgrund der verwendeten LCD-Technik dürfte Nintendo nämlich in der Lage gewesen sein, die Produktionskosten der Switch 2 und somit den Preis für den Endkunden etwas niedriger zu halten. Dass ein OLED-Bildschirm gerne einmal zu einer Erhöhung des Preises führt, verdeutlichte in der Vergangenheit die Preispolitik beim Steam Deck.
Während das LCD-Modell von Valves PC-Gaming-Handheld für 419 Euro angeboten wird, sind es bei den OLED-Varianten 569 Euro (512GB-Modell) beziehungsweise 679 Euro (1TB-Modell).
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Kommentare
JahJah192
04. April 2025 um 11:03 UhrDiese Aussage von Nintendo währe nur wahr wenn es ein Mini LED Screen wäre, die sind von der Qulität und HDR einem OLED ebenbürtig und in teilen (Helligkeit, Farbgenauigkeit) besser.
Ich bezweifel das die einen Mini LED drin haben, aber abwarten…
Sicherlich einfach nur um Kosten zu sparen, max Gewinn vom Kunden einstreichen und 1+ Jahr später die OLED Variante nachzuschieben, um den Kunden ein zweites mal abzugreifen.
sAIk0
04. April 2025 um 11:16 UhrDieses rumgequatsche nervt schon etwas.
„Während der Entwicklung gab es viele Fortschritte in der LCD-Technologie“ ist doch keine Begründung. Wie stark sind die Fortschritte? Worin liegen die Fortschritte? Wie ist der Vergleich zu OLED?
Sagt es doch einfach wie es ist. „LCD lässt uns den Preis niedriger halten als bei OLED. Außerdem müssen wir später noch technische Verbesserungen für eine mid gen Konsole in der Schublade halten um nochmal verkaufen zu können.“
Ist das so schwer?
Fluessigmetall
04. April 2025 um 12:53 UhrIch habe einen Sony X90k LCD TV mit local Dimming . Top zufrieden . Nächster TV wo ich kaufe wird ein Mini LED sein von Sony …