Früher waren Exklusivtitel im Konsolenbereich für die Hersteller überlebenswichtig, doch die Zeiten ändern sich und in den letzten Jahren hat sich die Branche stark gewandelt. Während sich Microsoft mittlerweile als erfolgreicher Multiplattform-Publisher präsentiert und die eigenen Titel sogar auf die Plattformen der ehemaligen Konkurrenten bringt, hat sich auch Sony für einen Strategiewechsel hinsichtlich der First-Party-Spiele entschieden.
Obwohl Sony bereits in der Vergangenheit vereinzelt, meist kleinere Titel für den PC veröffentlichte, begann im Jahr 2020 eine strategische Wende hin zur Umsetzung großer First-Party-Spiele. Den Auftakt bildete „Horizon Zero Dawn“ im August 2020, gefolgt von Titeln wie „Days Gone“, „God of War“ und „The Last of Us“. Eine Tatsache, die früher undenkbar gewesen wäre, wie der ehemalige PlayStation-Manager Shuhei Yoshida kürzlich in einem Interview unterstrich.
Sony machte First-Party-Spiele zu einem eigenen Geschäftsfeld
Shuhei Yoshida hatte im vergangenen Januar nach 31 Jahren seinen letzten Arbeitstag bei Sony, nachdem er von Beginn an stets ein elementarer Bestandteil der PlayStation-Familie war und auch mehrere Führungspositionen innehatte. In einem Gespräch mit AV Watch (via Automaton) blickte er jetzt auf seine Karriere zurück und sprach dabei auch über den Umgang von Sony mit den First-Party-Spielen.
Er erläuterte, dass die Exklusivtitel früher primär dazu dienten, eine Konsole zum Erfolg zu führen, was sich letztlich auch in ihrer Vermarktung widerspiegelte. Doch in den letzten Jahren vollzog Sony laut Yoshida einen Wandel, um mit den First-Party-Spielen ein eigenes Geschäftsfeld zu etablieren. Der Umstand, sie nicht mehr nur als Mittel zur Steigerung der Plattformattraktivität zu betrachten, eröffnete letztendlich die Möglichkeit der PC-Veröffentlichung.
„Heutzutage sind PC-Portierungen denkbar, doch zu meiner Zeit war es verboten, [First-Party-Spiele] auf den PC zu bringen“, schilderte Yoshida. „Kleinere, rein digitale Titel waren zulässig, aber AAA-Spiele durften ausschließlich auf PlayStation erscheinen.“
Mittlerweile sieht es jedoch anders aus: „Bei Online-Spielen ist eine hohe Spielerzahl entscheidend, daher bietet sich eine gleichzeitige Veröffentlichung für PC an. Einzelspieler-Titel hingegen können nach ein bis zwei Jahren auf dem PC erscheinen und so zusätzliche Einnahmen generieren.“
Yoshida sieht keine Gefahr für die Konsolen
Darüber hinaus erklärte Yoshida, wie diese Strategie auch zum Wachstum der PlayStation beitragen und die Bekanntheit ihrer Spielmarken steigern kann, vor allem mit Blick auf Länder wie China, in denen Konsolen nicht so weit verbreitet sind wie PCs: „Gerade in Regionen wie China, wo PCs weiter verbreitet sind als Konsolen, ist es möglicherweise schwierig, Nutzer direkt zum Kauf einer PlayStation zu bewegen“, so Yoshida.
„Indem man sie jedoch mit einer bestimmten Spielereihe vertraut macht, kann man ihr Interesse wecken und ihnen signalisieren, dass zukünftige Titel dieser Reihe auf der PlayStation erscheinen werden.“ Somit begrüßt Yoshida die PC-Expansion von Sony grundsätzlich und sieht auch keine Gefahr für die Konsolen.
Auch wenn Gaming-PCs immer beliebter werden, geht Yoshida nicht davon aus, dass die Bedeutung von Plattformen wie der PlayStation 5 verloren geht. So sieht der PlayStation-Veteran nach wie vor einen entscheidenden Vorteil aufseiten der Konsolen: Sie bieten jedem Spieler eine identische Umgebung und garantieren somit eine „perfekte Abstimmung“ für die Spiele.
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Kommentare
OzeanSunny
05. April 2025 um 15:25 UhrFrüher war es auch eine andere Zeit.
Die Gaming Community hat ja in den letzten Jahrzehnten einen riesigen Wandel durchlebt.
GeaR
05. April 2025 um 15:40 UhrThe Last of us Part 1 hat sich laut VGChartz gerade mal 360.00 mal verkauft.
Das bestverkaufteste Spiel ist Horizon Zero Dawn mit 3,3 Millionen verkauften Exemplaren.
Dafür, dass der PC einer der größten Platformen ist, wirkt das irgendwie wenig und dazu gibt man ein wichtiges Argument ab, sich eine Konsole zu kaufen.
Die Frage am Ende ist, ob es sich lohnt das alles zu porten, das Marketing usw.
Gut Steam hat 132 Millionen User. Davon haben 35%-40% eine RTX2060 oder höher. Das heißt, dass 40-50 Millionen User einen fähigen PC besitzen, der die Sony Spiele abspielen können.
Von 40 Millionen dann nur 3,3 Millionen erreichen ist dann doch noch sehr wenig und dafür wird das Argument schwächer sich eine Playstation zu kaufen.
Klar die Spiele sind fertig entwickelt und Sony musste dann paar Millionen in die Portierung investieren und dann bekommt man sicher ein gutes Taschengeld. Doch ich denke, dass auf lange Sicht der Kunde sich umorientieren wird. Wenn ich die jetzigen Preise von Nintendo anschaue, dann denke ich mir auch, dass ich dann doch lieber aktiver Steamdeck User werde. Kann dann auf lange Sicht auf Sony Spiele zählen und gleichzeitig Xbox und PC bekomme und das zu einem viel günstigeren Preis und ohne Abozwang fürs online Gaming. Und weil’s Linux ist, kann man auch mit Umwegen andere Platformen nutzen.
Am Ende will der Steam User keine Vollpreise zahlen und das sieht man ja auch am aktuell erfolgreichsten Spiel auf Steam.
Appokalispe
05. April 2025 um 15:41 UhrZu der Erkenntnis zu gelangen, dass der Konsolenkauf selbst eben eine bewusste Entscheidung ist/zu sein scheint, dauert eben.
Und wenn man sich in die Anfangszeit der Konsolen zurückversetzt, war’s aus damaliger Sicht und für lange Zeit danach ja „en vogue“, die spezifische Hardware, also das Gerät selbst, mit Kaufgründen softwareseits auszustatten.
Dass neben dem PC der Vertriebsweg „Konsole“ entstanden ist, ist ja im Grunde ein Segen für jeden Publisher: Sie entwickeln EIN Spiel, also betriebswirtschaftlich gesehen, können es aber in mehreren Editionen verkaufen.
Alle Publisher werden großes Interesse daran haben, diese zweifachen oder gar drei- bis vierfachen Einnahmen je „IP-Einheit“, wenn man mal an cross-gen-Phasen denkt, so lange wie es möglich ist nicht zu verlieren.
Und zur Software:
Unabhängig davon, ob eine IP auch für den PC veröffentlicht wird, entscheidet man sich ja, WENN man sich bewusst eine Konsole zulegt, ja für genau diese Hardware.
Weshalb exklusive Kondolenspiele, also im separaten Geschäftsfeld der Konsole, ja trotzdem attraktiv bleiben, „Auf welcher Konsole bekomme ich welche Spiele?“
Und da in dem Artikel auch Microsoft angesprochen wurde:
Ich kenne die Wikipedia-Seite der Microsoft eigenen IPs nicht auswendig.
Meiner „Bauchgefühl“-Erinnerung nach waren Microsoft in den letzten 20 Jahren, insbesondere bzgl. der Xbox, jetzt auch nicht „großer“ Multiplatform-Publisher.
Sie haben mit Zenimax und ActivisionBlizzardKing aber nunmal circa um die 20 3rd-Party-IPs, oder besser gesagt Multiplatform-IPs erworben.
Was sie, insofern sie nach Hellblade & Co. nicht noch weitere IPs im Kosmos der Konsolen Xbox-konsolenexklusiv machen, ja von Natur aus zu einem Multiplatform-Publisher macht.
Doom, The Elder Scroll’s, Dishonored, Wolfenstein, etc. – die Liste ist ja lang.
Eine echte Multiplat-Öffnung begreife bzw. sehe ich persönlich daher eher bei IPs, die es zuvor nie auf anderen Konsolensystemen außerhalb der Xbox gab.
Ist technisch gesehen vielleicht ein feiner Unterschied, aber in der Bubble der Videospiel-Historie, die wir alle oder viele ja seit Jahrzehnten hautnah verfolgen, verbirgt sich hinter „Doom erscheint für die PS5“ keine „Multiplatform-Strategie“.
Das trifft auf Forza zu.
Gam3r
05. April 2025 um 15:43 UhrIch sehe es etwas anders als Yoshida. Sony hat diese Gen stark nachgelassen und sich die letzten Jahre die falschen Ziele gesetzt.
Die Exclusivität hat in der Vergangenheit ganz klar bewiesen, dass es wichtig ist. PCler haben sich für die Exclusives ne Playstation gekauft und XBox hat gegen PS stark an Boden verloren, da sich nur auf Third Party oder Exclusivedeals verlassen wurde.
Wer benötigt noch eine Konsole, wenn die Games auch auf dem PC kommen. Warten ist für viele nicht das Problem, besonders nicht bei der neuen Preispolitik von Sony.
Ich habe die letzten Singlplayer Games auf dem PC gezockt. Die PC Releasequalität könnte noch etwas besser werden, aber auf der PS5 war diese Gen da auch ganz oft Essig.
Ich sehen den PC als große Konkurrenz für Konsolen, da keinAbo für Multiplayer benötigt wird, günstigere Games, besonders wenn man warten kann, beste Version des Games und vor allem die Einstellmöglichkeiten. Wenn ein Game nicht gut läuft, Raytracing aus, Schattenqualität ein etwas runter… Flüssiges Gameplay ist für mich wichtiger als ruckelnde Grafikpracht.
Ja, es sind andere Zeiten als früher. PC Gaming ist viel zugänglicher geworden und kein Nerdspielzeug mehr. Wir, die Veteranen, halten noch die Fahne hoch, aber der Nachwuchs in meiner Gegend möchte meist einen PC und nimmt wiederwillig die Base PS5 weil sich Papa die Pro gekauft hat.
MartinDrake
05. April 2025 um 15:53 UhrMan hat allerdings das Gefühl, dass die PC Ports nicht den grössten Anklang finden, vielleicht weil der reine PC Spieler in ganz anderen Gebres unterwegs ist, oder der interessierte Zocker sich für diese Spiele früher eine Playstation gekauft hat und selbst heutzutage, wer wartet viereinhalb Jahre auf ein Last of Us 2 am PC?
Ich finde es hat ein wenig an der Identität der Plaxstation gekratzt und im Gegenzug wahrscheinlich gar nicht soo viele neue Kunden gebracht.
Klar, die GaaS Offensive hat auch nicht geholfen und deshalb fühlt sich die Geberation was So y-Titel angeht jetzt seit etwa zwei Jahren nicht besonders an.
Immerhin ging man jetzt langsam dazu über wieder grosse Spiele zu zeigen.
Helldivers 2 war allerdings ein Mega-Erfolg gerade am PC, solche Multiplayerspiele funktionieren da einfach super, ein SpiderMan dass viele PS5s verkauft dann halt nicht so gut …
4everGaming
05. April 2025 um 15:57 UhrDiese Büchse der Pandora hätte man bei Sony niemals öffnen sollen. Aber da war die Gier dann auch wieder größer als die Not.
Snakeshit81
05. April 2025 um 16:44 Uhr@4everGaming
Oja das rächst sich. Ne ganz menge ( auch in meinem Freundeskreis) haben die Playstation abgeschworen und sind zum PC übergelaufen. Tja die Game Industrie ist eh kaputt.
proevoirer
05. April 2025 um 16:59 UhrMan muss wahrscheinlich auch nicht mehr viele Jahre warten, denn vorher gab es eine lange Liste an Exklusivs.
4everGaming
05. April 2025 um 17:20 UhrEin PC kommt mir trotzdem nicht ins Haus. Ist mir zu sperrig, zu teuer im Stromverbrauch und zu kompliziert in der Benutzung. Ich liebe das unkomplizierte an einer Konsole einfach
darkbeater
05. April 2025 um 17:21 UhrFinde das richtig ruhig mehr öffnen. So erreicht man mehr Leute und es gibt mehr Geld und die Firmen wollen ja mehr Geld.
darkbeater
05. April 2025 um 17:23 Uhr@4everGaming nur eine Frage: Was ist kompliziert an einem PC?
4everGaming
05. April 2025 um 17:27 UhrFür mich alles. Ich kann damit einfach nichts anfangen, außerdem kann ich da auch keine physischen Spiele mehr kaufen. Ein sehr großer zusätzlicher Negativ Punkt für mich, in Sachen PC Gaming.
darkbeater
05. April 2025 um 17:34 Uhr@4everGaming: Bitte nicht falsch verstehen oder dass ich es böse meine, nur frage ich mich, wie das zu kompliziert ist. Gerade heutzutage sind Treiber zum Beispiel nur noch 2 Mausklicks und Spiele stellen sich heutzutage selbst ein, je nachdem, was man an Hardware hat, und hat man doch mal Probleme, kann man einfach Leute nachfragen.
Snakeshit81
05. April 2025 um 17:38 Uhrdarkbeater
Die fehlende Physische medium fehlt am PC. Das meinte er auch damit
darkbeater
05. April 2025 um 17:40 Uhr@Snakeshit81 Das verstehe ich ja, aber mal abgesehen von dem physischen Medium ist am PC nichts schwer.
keepitcool
05. April 2025 um 18:08 Uhr@darkbeater
Ich denke 4everGaming hats doch kurz udn knapp aufgeführt warum der PC nichts für ihn ist. Ich war jahrelang reiner PCler und kann ihn da durchaus verstehen…Ich bin vor Jahren miututner aufgrind des Launcher-Wahns zurpck zu den Konsolen und fühle mich auf der PS5 mittlerweile wohler. Da ich z.b. immer weniger zocke brauche ich auch keinen PC mehr, da reicht mir eine PS5 udn aufgrund MSs Multi-Strategie bekomme ich da auch auch alles…
Naja, definiere „kompliziert“…Klar kann man sich auch einen Fertig-PC kaufen, aber da stöndig an den Einstellungungen rumfummeln (die gefühlt auch imer mehr werden) ist halt je nach Spiel auch nervig. An de Konsole hast halt den Qualitöts- udnd en Performance-Modus, jenachem was du lieber magst udn ab gehts…Der PC ist eben weiterhin insgesamt deutlich sperriger als eine Konsole…
KaIibri-96
05. April 2025 um 18:40 Uhr@4everGaming
„Ein PC kommt mir trotzdem nicht ins Haus. Ist mir zu sperrig, zu teuer im Stromverbrauch und zu kompliziert in der Benutzung. Ich liebe das unkomplizierte an einer Konsole einfach“
Deswegen wäre ein „Konsolen-PC“ mit Steam etc. eine Revolution. Die Nachteile vom PC würden verschwinden und die Vorteile von Konsole und PC würden gekoppelt werden. Konsole 2.0.
SteamDeck an den OLED TV ist ja schon mal der erste Schritt in diese Richtung.
darkbeater
05. April 2025 um 18:42 Uhr@keepitcool kann ja jeder machen, wie er will, darum habe ich ja gefragt, was am PC kompliziert ist. Wie gesagt: Treiber sind 2 Klicks, Spiele stellen sich von selbst ein und zu den Launcher: Ja, sind viele, kommt aber eben drauf an, was man spielt. Bekannter hat nur Steam, weil er bloß so Spiele wie Farming Simulator und Snowrunner und so.
Skillicious
05. April 2025 um 19:25 UhrPC das Rundumsorglospaket wenn es um Spiele geht. Sehr feine Sache. Die paar Monate warten zum port von den Spielen sind verschmerzbar und Preise bleiben bei Sony sowieso immer hoch im Store.
Freu mich auf die Zeit, wenn man nur noch einen PC braucht, um alles spielen zu können. Würde bei vielen Leuten, die Konsolen obsolet machen
Snakeshit81
05. April 2025 um 19:29 Uhr@darkbeater
Wie viel Launcher braucht man heutzutage um alle Genres abzudecken? Meine mit Klassikern und so?
RegM1
05. April 2025 um 19:31 UhrIch nutze zum größten Teil den PC als Gamingplattform, die Playstation war zwar jede Generation vorhanden, wurde aber seit der PS3-Ära nur für Exclusives genutzt.
Wirkliche Nachteile entstehen Sony mit einem PC-Release nicht, es ist eher das Gegenteil der Fall, manche Titel kaufe ich so zwei Mal.
Sony hat sich leider die letzten Jahre verzockt, womit wir nahezu alle Exclusives auf dem PC haben, bevor Nachschub für die Konsole kam.
Dieses Jahr wird es wohl auch nur Ghost of Yotei…. ist schon sehr mager.
RegM1
05. April 2025 um 19:34 Uhr@Snakeshit81
Es ist fast alles auf Steam.
Die „wichtigsten“ anderen Launcher sind EGS, Xbox (hauptsächlich für Gamepass), Ubisoft Connect, EA, Blizzard/Battlenet und dann halt noch ein paar Nischen-MMOs, wobei die meisten bereits auf Steam gelistet sind.
Snakeshit81
05. April 2025 um 19:39 Uhr@regM1
Also Dos Games und so wäre man mit GOG besser bedient oder?
darkbeater
05. April 2025 um 20:02 Uhr@Snakeshit81 Das ist eine gute Frage. Es kommt darauf an, was man so spielt. Ich zum Beispiel benutze meistens Steam und GOG.
-Satus-
05. April 2025 um 20:44 UhrDie gute alte Zeit…
proevoirer
05. April 2025 um 20:48 UhrEine Liste mit Vorteilen würde trotzdem länger ausfallen, dazu bietet der pc noch viel mehr Spiele.
Mir reicht aber auch ne Konsole
BigChonkus
05. April 2025 um 20:52 UhrDass diese Spiele rauskommen zeigt eigentlich nur, dass die Konsolen nach und nach und das ganz langsam an Relevanz verlieren. Trends werden auf dem PC gesetzt, 90 % aller Top erfolgreichen Streamer, YouTube und CO. sind alles PC-Spieler. Die Indie-Szene, Mods und die unglaubliche Flexibilität des PCs ist gerade erschlagend dominant.
Wenn Konsolen überleben wollen, müssen sie sich öffnen und mehr wie PCs werden. Ansonsten sehe ich wenig Platz in Zukunft für diese.
Darth_Banane567
05. April 2025 um 22:20 UhrSie sollten es wieder einstelle
Appokalispe
05. April 2025 um 23:36 Uhr@BigChonkus
„90 % aller Top erfolgreichen Streamer, YouTube und CO. sind alles PC-Spieler. “
Und vermutlich 98% bis 99.5% aller PC- und Konsolenspieler haben auch in 2025 noch immer nicht gestreamt. Und möchten auch in Zukunft keine Streamer werden.
Dass du über die Konsolen mittlerweile aber auch per simplen Knopfdruck streamen kannst, und man auf der Playstation mit „ShareFactory Studio“ auch noch eine echt potente Editingsoftware hat, kommt der Grundidee des Streamens ja schon mehr als entgegen.
keepitcool
06. April 2025 um 11:12 Uhr@darkbeater
Wie gesagt, jeder hat eben so seine Gründe warum er lieber auf PC oder Konsolen setzt. Hört sich vielleicht seltsam an, aber auch Epic hat mir damals einen weiteren Grund geliefert als sie damals den Metro Exodus -Zirkus veranstaltet haben. Ich setzte voll auf Steam,. Epic hat mich damals schon massiv gestört und plötzlich wurde Metro damals zeitexklusiv nur auf Epic veröffentlicht…Wollte ich nicht, sah ich nicht ein. Epic will und mag ich bis heute nicht wenn ich noch aktiv am PC zocken würde…Die monatlichen kostenlosen Games wären mir egal, Steam und fertig;-)…
Es hat sich da eben über Monate und jahre viel aufsummiert warum der PC für mich immer uninteressanter wurde. WIe bereits erwähnt spiele ich heutzutage deutlich weniger und das P-/L-Verhältnis stimmt mMn so gut wie gar nicht mehr wenn man bedenkt das man alleine für eine GPU schon 1k und mehr hinblättern muss usw. und sofort…
Ich würde aber eine Rückkehr zum PC nicht ausschliessen, dazu müsste aber noch Sony seine Games Day 1 auch für den PC bringen, denke das wäre so die letzte Hürde…Dann würde ich die PS5 verkaufen, mir einen High End PC holen, darauf alles zocken und mir nur noch ne Switch 2 für MK, DK etc, holen, also aussshcliesslich eben NIntendo-Exklusives…Je mehr ich über die Switch 2 erfahre umso mehr sinkt so ein bisschend as Interesse, aber MKW wird halt schon ziemlich geil…
P.S: Und Cybeprunk (explizit der mir noch felende DLC Phantom Liberty) würde ich irgendwann gerne nochmal am PC zocken wollen mit allen Details am Anschlag und vollen 4k:-)…Konsole ist halt Konsole, da sah Cybeorunk auf der PS5 schon ganz gut aus, aber PC ist eben PC;-)